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Pocher, Kretzsche, Kirsten und Co.: Benefiz-Spieler sammeln 100.000 Euro in Dresden

Pocher, Kretzsche, Kirsten und Co.: Benefiz-Spieler sammeln 100.000 Euro in Dresden

Dresden. Wenn Oliver Pocher von Elton die gelbe Karte gezeigt bekommt und Olaf Schubert zusammen mit Ulf Kirsten in einer Mannschaft spielt, konnte sich das Publikum auf ganz besondere fußballerische Leckerbissen freuen.

Die Laureus-Sportstiftung hatte am Sonnabend zum dritten Benefizspiel ins Dresdner Glücksgas-Stadion geladen und über 40 Prominente waren dem Aufruf der Wohltätigkeits-Stiftung gefolgt.

Das Ergebnis des Spiels war zweitrangig, denn vielmehr ging es um den guten Zweck des Promikicks. Für die Laureus „Sport for Good“-Stiftung Deutschland kamen wieder 100.000 Euro zusammen. Aber auch das Endergebnis konnte sich sehen lassen. 10 zu 9 besiegten die „Söhne Dresdens“ die „Laureus Allstars“ nach Elfmeterschießen. Insgesamt 9234 Zuschauer waren bei sonnigem Septemberwetter beim Spektakel im Stadion mit dabei. Nur einen Tag vor der Partie vermeldete Spielorganisator Frank Schlageter den letzten prominenten Neuzugang. Niemand geringeres als Comedian Oliver Pocher verstärkte die „Laureus-Allstars“. Die Mannschaft war ebenso wie das Team der „Söhne Dresdens“ extra für das Spiel zusammengestellt worden.

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Rund 9000 Zuschauer verfolgtend das Benefiz-Spiel-

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Die beiden Trainer Heiner Brand und Eduard Geyer betreuten das prominente Teilnehmerfeld aus Sportlern, Musikern und Schauspielern. Zuvor hatten jedoch u.a. Matthias Schweighöfer und Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus ihre Teilnahme an der Partie kurzfristig abgesagt. Zweimal 40 Minuten lang präsentierten die Promis ihr fußballerisches Können in der Arena.

Olaf Schubert hatte auch den geeigneten Schlachtruf für seine „Elf“ parat: „Karambo – Karacho – Banane – Suzuki – mehr Menschlichkeit“. Da konnte ja nichts mehr schiefgehen. Schon kurz nach dem Anpfiff stürmte Ulf Kirsten in Richtung gegnerischen Kasten, überwand Torfrau Silke Rottenberg und brachte nach wenigen Minuten die „Söhne Dresdens“ in Führung. Handball-Kultstar Stefan Kretzschmar erhöhte mit einem Kopfballtreffer den Spielstand um einen weiteren Zähler. Auch Dixie“ Dörner kam zum Zuge und verwandelte zum 3 zu 0. Die spielstarken Dresdner waren lange Zeit nicht zu knacken.

Nach wenigen Minuten gelang den „Gästen“ der Anschlusstreffer, Fredi Bobic traf zum 3:1. Es ging auf Schlag weiter: Branko Panic konnte nach einem Freistoßtreffer, den alten Torabstand für die „Gastgeber“ wieder herstellen. Und dann kam auch endlich Olaf Schubert zum Einsatz. Wie er sich kurz vor der Einwechslung fühlt? „Etwas flau im Gemüt, aber fest im Herzen“, antwortete er Gert Zimmermann ins Mikrofon. Wie auch die restlichen Protagonisten zeigte er auf dem Spielfeld viel Einsatz- und Leistungsbereitschaft. Kurz vor der Pause traf Bobic zum 4 zu 2 für die „Allstars“.

In der Halbzeitpause sorgten die „Blue Pearls“, die Cheerleader der Dresden Monarchs, mit akrobatischen Tänzen sowie der ehemalige Toto-Frontmann Bobby Kimball für Stimmung. Der Sänger gab zwei seiner größten Hits, darunter „Hold The Line“, zum Besten. Nach einer spielerisch starken ersten Halbzeit, schwanden in der zweiten Spielhälfte allmählich die Kräfte.

Brinkmann erhöhte in der 45 Minute zum vier zu drei. Kurz darauf trafen Ulf Kirsten und Ralf Minge für die Dresdner sowie Giovanni Zarella für die „Gäste“. Erst in der 66. Minute wurde es wieder spannend. Oliver Pocher, der oftmals viele gute Torchancen vergab, versenkt den Ball letztendlich dann doch im Kasten. Vor Begeisterung zog er sich sein Trikot aus und kassierte prompt von Elton die gelbe Karte, die er sich kurz bei Schiedsrichterin Anja Kunick ausgeborgt hatte.

Dann traf auch noch der bis dahin so spielstarke Sven Hannawald – leider ins eigene Tor. Jens Nowotny erzielte das sieben zu sechs. Kurz vor dem Schlusspfiff schraubte Elton den Spielstand auf 7 zu 7 – Gleichstand, ein Elfmeterschießen sollte die Entscheidung bringen. Am Ende stand es 10 zu 9 für die „Söhne Dresdens“.

Auch wie in den beiden vorigen Jahren, als das Spiel in Mannheim standfand, überreichten die Organisatoren den Vertretern der Laureus-Stiftung einen Spendenscheck mit der stolzen Summe von über 100.000 Euro. Das Geld kommt Sportprojekten in sozialen Brennpunkten zugute. Gerade Fußball setze ein Zeichen für Zusammenhalt, erklärte Ex-Profiboxer Axel Schulz im Vorfeld der Partie.

Benjamin Winkler

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