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OB Orosz am Ro-Ro-Gymnasium: "Lernt die Welt kennen, aber kommt wieder"

OB Orosz am Ro-Ro-Gymnasium: "Lernt die Welt kennen, aber kommt wieder"

Zum Abschluss der diesjährigen Europawoche stand gestern in sächsischen Klassenzimmern die Europäische Union (EU) auf dem Stundenplan. Der EU-Projekttag soll seit 2007 das Interesse der Schüler an Europa wecken.

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Meike Schlüter aus der Klasse 10/3 zeigt OB Helma Orosz (CDU) ihr Gymnasium.

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) besuchte anlässlich des Projekttages das Romain-Rolland-Gymnasium auf der Weintraubenstraße, um mit der Klasse 10/3 über Aufgaben und Bedeutung Europas für die Kommunen zu sprechen. Und da gab es viel zu erzählen. Schließlich ist das RoRo, benannt nach dem französischen Schriftsteller Romain Rolland, ein Gymnasium mit einem bilingualen Zweig, der die vertiefte Ausbildung im Fach Französisch ermöglicht. Daneben wird auch Latein, Englisch und Spanisch gelehrt. Da ist der Bezug zu Europa schon etwas größer als an anderen Schulen.

"Ich habe versucht, das Thema an meiner Arbeit deutlich zu machen", erklärte die OB. "Da geht es eben nicht nur um Dresdner Stadtpolitik, sondern auch um andere Themen: Wie steht Dresden in Europa da? Wie arbeiten wir zum Beispiel mit unseren 13 Partnerstädten zusammen? Was gibt es für gemeinsame Projekte?"

Die Schüler fanden die Diskussion sehr interessant. "Wir haben viel über Kommunalpolitik erfahren, was wir vorher gar nicht wussten. Wie so eine Stadtverwaltung überhaupt funktioniert. Dabei ging es auch um die Themen Bildung und Schulen und was die Stadt für die Schulsanierung tut. Das ist uns Schülern natürlich besonders wichtig", erzählte Meike Schlüter aus der Klasse 10/3.

Immerhin stand das RoRo vor einigen Jahren kurz vor der Schließung, nur zahlreiche Proteste konnten dies verhindern. Vielleicht sind die Schüler deshalb so glücklich über ihr geschichtsträchtiges und jetzt neues und schick saniertes Gymnasium, das sie der OB dann auch voller Stolz zeigten.

"Ihr habt hier tolle Lernbedingungen und könnt, wenn ihr die Sprache beherrscht, die Identität von Menschen besser verstehen. Nutzt die Möglichkeiten, die es in der Welt gibt, lernt fremde Länder und Kulturen kennen und kommt dann bitte wieder zurück. Wir brauchen euch hier", verabschiedete sich Dresdens OB.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.05.2012

ml

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