Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Noch wenige Tage bis zur Oldtimertour der TU Dresden

TUD Campus Classics Noch wenige Tage bis zur Oldtimertour der TU Dresden

In vier Tagen findet die diesjährige Auflage der Oldtimerausfahrt „TUD Campus Classics“ statt. Es ist bereits die fünfte Veranstaltung, obwohl ursprünglich nur an eine solche Tour gedacht war.

Professor Stefan Odenbach, Rallye-Chef und zugleich Teilnehmer, mit seinem VW-Oldtimer.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Wenn am 28. Mai rund historische 75 Autos und Motorräder zur Oldtimerausfahrt „TUD Campus Classics“ auf Tour gehen, feiert eine Veranstaltung ihren fünften Geburtstag, die eigentlich nur ein Mal stattfinden sollte. Denn die Tour, an der ausschließlich aktive und ehemalige Studenten und Lehrende der Technischen Universität Dresden teilnehmen dürfen, war als Eintagsfliege geplant. Die Erfinder wollten damit Punkte sammeln im Kampf um den Titel Exzellenz-Uni. Den Titel hat die TU bekommen, die Ausfahrt gibt es immer noch.

„Was könnte man noch machen, damit die Uni positiv rüberkommt?“ Dieser Gedanke bewegte Professor Stefan Odenbach, als die Technische Universität Dresden vor nunmehr fünf Jahren im Rennen um den begehrten Titel punkten musste. Das Ergebnis war eine Idee, die sich mittlerweile verselbstständigt hat. Der Magnetofluiddynamik-Fachmann von der Falkultät Maschinenwesen besann sich auf Maschinen, die es ihm in seiner Freizeit schon lange angetan hatten: Oldtimer. Einfache Technik, tolle Optik, beeindruckender Sound – gemeinsam mit seiner Frau Marlene Odenbach, die bei der Rallye in reichlich zwei Wochen mit ihrem VW Käfer dabei ist, fackelte der Professor nicht lange. Sechs Wochen reichten von der Idee bis zur ersten Ausfahrt, knapp 40 Fahrzeuge waren bei der Premiere dabei.

Strecke und Zeiten

Die TUD Campus Classics findet in diesem Jahr am Sonnabend, 28. Mai statt. Start und Ziel ist der TU Campus und dort die Wiese hinter dem Hörsaalzentrum an der Bergstraße.

Am Startort treffen die Autos und Motorräder ab 9 Uhr ein. Von dort starten sie im Laufe des Vormittags zur ersten Etappe der Tour, die über Bannewitz, Kreischa, durchs Müglitztal nach Pirna, Lohmen und schließlich durch Dürrohrsdorf-Dittersbach ins Schönfelder Hochland führt. 12 Uhr bis 13.45 Uhr sollen die Fahrzeuge am TU Campus „Triebenberg“ in Zaschendorf stehen.

Von dort geht es weiter über Radeberg, Radeburg und Coswig nach Weinböhla. Auf dem Parkplatz an der Nassauhalle kann man die Autos und Motorräder 14.15 Uhr bis 15.30 Uhr erleben.

Die Abschlussetappe führt von Weinböhla wieder nach Coswig und von dort weiter über Klipphausen, Wilsdruff, Tharandt, Rabenau und Bannewitz zurück nach Dresden. Am Ziel werden die Autos zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr erwartet.

67 Pkws und zehn Motorräder stehen in der Fahrzeugliste für die Tour. Knapp ein Drittel werden von Studenten gesteuert, ein weiteres Drittel von TU-Mitarbeitern und der Rest von ehemaligen Studenten und Mitarbeitern der TU.
 

Weitere Infos: www.TUD-CampusClassics.de

„Jetzt haben wir langsam das Limit erreicht“, beschreibt Cheforganisator Stefan Odenbach das Interesse an der TU-Tour. Er selbst ist am 28. Mai mit seinem Karman-Ghia dabei, einem sportlich anmutenden VW, Baujahr 1963. „Mehr ist nicht organisierbar“, sagt Rallyeorganisator, der im Hauptberuf Studenten erklärt, wie magnetische flüssige Substanzen auf Magnetfelder reagieren. Die Zahl der teilnehmenden Autos, die Sicherheit, die Streckenwahl, der Papierkram – damit sind die Organisatoren des Vereins, der hinter der Ausfahrt steht, wochenlang beschäftigt. Dazu kommt ein Losverfahren in der TU, bei dem jedem Oldtimerpiloten ein Beifahrer zugeteilt wird. So wird aus einer simplen Rundfahrt mit historischen Autos und Motorrädern „ein Event von und für die TU Dresden“, erklärten die Verantwortlichen. Die Uni sei schließlich eine Bildungseinruchtungen, „es geht auch immer darum, Menschen ´mitzunehmen´“. Das passiert dank des Losverfahrens auch bei der TU Campus Classic. Nur Motorradfahrer haben manchmal die Freiheit, ohne Sozius auf Strecke zu gehen. Die Entscheidung obliegt letztlich der Trägerverein der Ausfahrt, der jetzt damit beschäftigt ist, die letzten Vorbereitungen für die Tour zu treffen. Dabei müssen die Verantwortlichen stets auch aufs Geld achten, denn für die Ausfahrt wird von den Teilnehmern keine Gebühr genommen. So soll die Tour auch für Studenten stets erschwinglich sein. Sponsoren, die die Oldtimerfans der Uni unterstützen wollen, sind daher sehr willkommen. Um so mehr, seit dem Verein die Gläserne Manufaktur als Sponsor abhanden gekommen ist, weil es die Mini-Autofabrik nicht mehr gibt.

Von Christoph Springer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard

Viele können ihn kaum erwarten, den Herbst. Denn dann geht es mit Korb und Messer los in den Wald, um Pilze zu sammeln. Gut, wenn man sich ein wenig in Sachen Pilzen auskennt. Wir verlosen drei Bücher "Welcher Pilz ist das? Extra. Pilze und ihre Baumpartner" vom Kosmos Verlag. mehr