Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Neues Asisi-Panometer in Dresden verzögert sich: Bild wird erst im Dezember zu sehen sein

Neues Asisi-Panometer in Dresden verzögert sich: Bild wird erst im Dezember zu sehen sein

Das überarbeitete Dresden-Panorama von Künstler Yadegar Asisi verzögert sich. Wie am Mittwoch bekannt wurde, soll das neue 360-Grad-Bild erst am 1. Dezember präsentiert werden.

Voriger Artikel
Dresdens Hofnarr Fröhlich nimmt für Asisi-Panometer im „Schweinswagen“ Platz
Nächster Artikel
Dresdens Storch Nimmersatt nun mit Nachwuchs

Für Panoramakünstler Yadegar Asisi im Einsatz: "Hofnarr Fröhlich" alias Andreas Höffken.

Quelle: Stephan Lohse

Bisher war der 15. September als Eröffnungstermin vorgesehen. Asisi selbst gab das Wetter als Grund für die Verzögerung an.

phpcfdccf2f52201208151646.jpg

Fotoshooting im Barock: Yadegar Asisi stellte in Dresden Szenen für sein neues Panorama-bild nach.

Zur Bildergalerie

Der Sommer habe leider nicht so mitgespielt, wie gewünscht. Die neuen Fotoaufnahmen für die Überarbeitung mussten wetterbedingt mehrfach verschoben werden. Erst am Mittwoch konnte er gemeinsam mit etwa 20 Statisten vom Verein Barock in Dresden e.V. verschiedene Szenen nachspielen. Während also auf Schlossplatz, Augustusbrücke und Brühlscher Terrasse aufwendig kostümierte Personen auf und ab gingen, hielt Asisi vom Turm der Kathedrale aus alles per Kamera fest. Die Szenen werden später am Computer bearbeitet und in das neue Panorama eingefügt.

Das soll viel opulenter werden, schwärmt der Künstler. Zahlreiche neue Figuren sollen zu sehen sein. Porzellanerfinder Böttger, Komponist Bach, Zar Peter I. und viele weitere Figuren sollen sich künftig zusammen im Dresden des Barock tummeln. 30 Vorschläge hatte Asisi von den Dresdnern bekommen, einige wurden eingearbeitet. So gibt es in Pillnitz künftig mehr Weinberge, das Narrenhäusl erhält ein zusätzliches Stockwerk und das italienische Dörfchen echtes Dresdner Fachwerk.

php522f3e420f201112081317.jpg

Von dieser Bühne aus können die Besucher das Panorama betrachten.

Zur Bildergalerie
php4332f6344b201105181428.jpg

Ferngläser sorgen für hervorragende Sicht vom Innenturm aus.

Zur Bildergalerie
php9wZivr20120815180516.jpg

Shooting für Yadegar Asisi in Dresden

Quelle: Stephan Lohse

Zudem soll Dresden künftig „oller“ aussehen. Inspiriert von den Bildern Canalettos soll künftig noch mehr das lebendige Dresden zu sehen sein, inklusive verfallener Häuser, bröckelndem Putz und dem einen oder anderen Wasserschaden. In der Nacht sollen außerdem einzelne Lichtpunkte neue Akzente setzen und Dinge wie ein Hoffest im Zwinger oder ein Feuerwerk am Japanischen Palais simulieren.

Bis Mitte Oktober werde noch fieberhaft an der Überarbeitung gewerkelt, so Asisi, danach werde die Leinwand bedruckt. 600 Kilo wiege das fertige Panorama. Noch bis zum 18. November ist im Panometer in Reick das Bild „Rom 312“ zu sehen. Laut Asisi wird es das letzte Mal sein, dass in Dresden ein anderes Motiv hängt. Die Dresdner sollen künftig nur noch ihre Stadt zu sehen bekommen, wenn auch nicht immer in der gleichen Form. Es gebe noch etliche Geschichten, die man hier erzählen könne.

sl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard

Viele können ihn kaum erwarten, den Herbst. Denn dann geht es mit Korb und Messer los in den Wald, um Pilze zu sammeln. Gut, wenn man sich ein wenig in Sachen Pilzen auskennt. Wir verlosen drei Bücher "Welcher Pilz ist das? Extra. Pilze und ihre Baumpartner" vom Kosmos Verlag. mehr