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Neu im Dresdner Zoo: Antilope plus Antilope gleich Kirk-Dikdikdikdik

Neu im Dresdner Zoo: Antilope plus Antilope gleich Kirk-Dikdikdikdik

Die Antilopen mit dem wunderlichen Namen Kirk-Dikdik sind klein, leicht und heißen deshalb auch Windspielantilopen. Bislang lebte eines dieser zarten Wesen mit den großen Augen, ein Weibchen, ohne Artgenossen auf der im Sommer eröffneten Anlage für Dikdiks und Kronenkraniche schräg gegenüber der Ara-Flugvoliere neben der Brücke am Kanal.

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Neu im Dresdner Zoo: Das Windspielantilopen-Männchen kam im Leipziger Zoo zur Welt, hat große Augen und verfügt schon über winzige Hörnchen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Nun hat die kleine Antilope einen Partner bekommen, der zwar auch nicht größer ist, dafür aber über Hörner und einen ausgeprägten Haarschopf verfügt. "Das Weibchen stammt aus dem Duisburger Zoo und ist jetzt ein Jahr alt, ihr Partner ist im April im Leipziger Zoo zur Welt gekommen", berichtet Kurator Matthias Hendel. Kirk-Dikdiks würden mit etwa einem Jahr geschlechtsreif, so dass frühestens Ende 2013 mit etwa handtellergroßem Nachwuchs zu rechnen sei.

Das Kirk-Dikdik-Männchen hat sich wunderbar eingelebt: "In Leipzig wohnte der Kleine ausschließlich im Gondwanaland, einer Riesentropenhalle mit konstant 25 Grad, kannte also keine frische Luft", erklärt der Kurator. Inzwischen sei das Kirk-Dikdik abgehärtet, halte sich bevorzugt im Freien auf.

Die in Afrika beheimateten Windspielantilopen erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 40 Zentimetern und bringen im Schnitt 5,5 Kilogramm auf die Waage. Die Hörner der Männchen können immerhin knapp zehn Zentimeter lang werden. Weil die Antilopen so winzig sind, machen Raubtiere leichte Beute mit ihnen. Bei Gefahr verharren Dikdiks, ohne sich zu regen. Dann fliehen sie hakenschlagend und suchen sich eine neue Deckung, in der sie wieder abwarten.

Zoo, Tiergartenstr. 1, Ruf: 47 80 60; geöffnet 8.30-16.30 Uhr, www.zoo-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.11.2012

Katrin Richter

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