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Montag ist Welttoilettentag: Mit Lektüre hinter der Türe?

Montag ist Welttoilettentag: Mit Lektüre hinter der Türe?

Am Montag ist Welttoilettentag. Immer am 19. November wird an diesem Tag, nun schon zum elften Mal, an die weltweiten Missstände im Sanitärbereich erinnert. Die Initiative ging im Jahr 2001 von der "World Toilet Organisation" (WTO) mit Sitz in Singapur aus.

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Ulrich Krämer liest Zeitung, Bärbel Herschmann hingegen geht ohne Lektüre auf die Toilette.

Quelle: Dietrich Flechtner

Weltweit haben 40 Prozent der Menschen keinen Zugang zu Sanitäranlagen. Die Organisation will auf die gesundheitlichen Folgen, insbesondere die Erkrankungen aufgrund fehlender hygienischer Sanitäranlagen in den Entwicklungsländern, aufmerksam machen.

Die Dresdner Neuesten Nachrichten wollten diesen Tag auch zum Anlass nehmen, einmal zu fragen, wie es um die stillen Örtchen in Dresden bestellt ist. Wir wollten wissen, wer den Toilettengang mit Zeitung oder Buch unter dem Arm bestreitet.

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Thomas Michel

Quelle: Dietrich Flechtner

Thomas Michel (31)aus Dresden: „Ich bin keine Leseratte und auf Toilette ist das auch nicht anders. Wenn es doch mal länger dauert, dann lese ich dies und das. Für Romane bleibt natürlich keine Zeit. Stolpere ich auf dem Weg zur Toilette aber über eine Zeitung, dann nehme ich sie mit. Ich bin aber kein passionierter Toilettenleser.“

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Ulrich Krämer

Quelle: Dietrich Flechtner

Hans-Joachim Retsch (56) aus Baden-Baden: „Ich lese gerne auf dem stillen Örtchen. Denn da hat man, so sagt es der Name ja schon, seine Ruhe. Hauptsächlich lese ich Zeitung, aber ab und an blättere ich auch mal in einem Buch. Wenn das Buch spannend ist, dann kann es mit dem Toilettengang auch mal länger dauern.“

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Sarah Klein

Quelle: Dietrich Flechtner

Sarah Klein (20) aus Dresden: „Das einzige, was ich auf der Toilette lese, sind meine SMS. Ich habe mein Handy immer in irgendeiner Tasche stecken und wenn gerade etwas reinkommt, dann nutze ich die Zeit, um zu lesen und zu schreiben. Bücher oder Zeitungen könnte ich an diesem Ort aber nicht lesen.“

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Bärbel Herschmann

Quelle: Dietrich Flechtner

Bärbel Herschmann (53) aus Dresden: „Auf der Toilette lesen? Nein, das ist wirklich überhaupt nichts für mich. Ich bevorzuge lieber eine gemütliche Couch oder noch lieber lese ich in meinem Bett. Die Toilette allerdings bietet für mich nicht das richtige Ambiente zum Lesen.“

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Hans-Joachim Retsch

Quelle: Dietrich Flechtner

Ulrich Krämer (62) aus Wittenberg: „Aber natürlich! Na klar, ich lese auf der Toilette. Sie etwa nicht? Ich lese jeden Morgen meine Zeitung und das verbinde ich auch gern mit dem Gang zur Toilette. Bei mir ist das schon fast zu einem Ritual geworden. Allerdings lese ich wirklich nur Zeitungen, keine Bücher oder ähnliches.“

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