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Mittwoch ist der "Tag des Apfels" mit Gratis-Apfel-Verteilaktion am Hauptbahnhof

Mittwoch ist der "Tag des Apfels" mit Gratis-Apfel-Verteilaktion am Hauptbahnhof

Der Apfel ist das am meisten konsumierte Obst, gefolgt von Bananen, Orangen und Erdbeeren. Aber der Apfelverbrauch sinkt. Er sinke allerdings grundsätzlich bei Obst und Gemüse, war von den Erzeugerorganisationen zu erfahren.

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Über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien.

Quelle: Archiv

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Wie viel Äpfel isst der Deutsche?

Laut der Bonner Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) hat im ersten Halbjahr 2011 jeder Privathaushalt in Deutschland durchschnittlich 38,68 Kilogramm Frischobst eingekauft und dafür rund 65 Euro ausgegeben. Insgesamt wurden 2010 pro Haushalt 19,5 Kilogramm Äpfel verbraucht.

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Wie viele Apfelsorten sind in Deutschland im Handel?

Etwa 30. Natürlich auch abhängig von der Saison. Die sogenannten Sommeräpfel gibt es ab etwa August, sie können meist nicht gelagert werden. Ab September werden dann die altbekannten Sorten geerntet. Da unterscheidet man dann auch zwischen pflückreifen und genussreifen Äpfeln. Nicht alle Äpfel, die pflückreif sind, sind schon genussreif. Manche müssen erst noch ihren Geschmack während der Lagerung entfalten.

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Welche Apfelsorten sind bundesweit die beliebtesten?

1. Elstar (21,1 %)

2. Braeburn (15 %)

3. Gala, Royal Gala (10,7 %)

4. Jonagold (10,2 %)

5. Jonagored (6,7 %)

6. Golden Delicious (4,8 %)

7. Pink Lady, Cripps Pink (4,7 %)

8. Cox Orange, Holsteiner Cox (4,3 %)

9. Boskoop (2 %)

10. Granny Smith (1,6 %)

(Quelle: AMI 2011)

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Welche Sorten sinken im Beliebtheitsgrad, welche sind im Kommen?

Gloster, Idared, Cox Orange sinken in der Nachfrage, Kanzi und roter Jonagold z.B. Red Jonaprince werden dagegen immer beliebter, war vom Landesverband Sächsisches Obst e.V. aus Röhrsdorf bei Dresden zu erfahren. Eine typisch sächsische Sorte sei Shampion.

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Spielen in Dresden-Pillnitz gezüchtete Sorten bei der Obstproduktion in Sachsen eine Rolle?

Aus Pillnitz kommt Pinova, als Ersatz ist Ewelina - eine besser rot färbende Auslese von Pinova - im Kommen. Re-Sorten (gegen bestimmte Krankheiten resistente Sorten) sind laut Landesverband vor allem im Kleingarten und im Streuobstbau verbreitet.

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Wie viel Tonnen Äpfel werden pro Jahr in Deutschland produziert? Welchen Anteil daran hat Sachsen?

Die produzierte Menge schwankt. 2002 wurden in Deutschland 766 000 Tonnen geerntet, 2008 waren es 1 071 000 Tonnen, 2010 wegen der vielen Frostschäden 835 000 Tonnen, im vergangenen Jahr 896 000 Tonnen. Sachsen gehört nach Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu den vier größten Obstanbaugebieten Deutschlands.

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Wo befinden sich die Apfel-Hauptanbaugebiete in Sachsen?

Mit jeweils über 1000 Hektar Anbaufläche das Obstland an der A14 zwischen Döbeln, Leisnig und Mutzschen und das Borthener Anbaugebiet zwischen Dresden und Pirna.

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Wie hat sich die Apfelanbaufläche in Sachsen entwickelt?

Die Apfelanbaufläche ist gesunken. Im Jahr 2000 wurden noch auf 2960 Hektar Fläche Äpfel angebaut. Zehn Jahre später waren es noch 2498 Hektar.

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Warum wird es immer weniger Fläche?

Ursache dafür waren laut Landesverband Baumaßnahmen für neue Wohnhäuser, Gewerbegebiete, Straßen, den Bau der A17. Eine Rolle spielten aber auch Betriebsaufgaben durch Krankheit und Insolvenz. Es gebe keine Neugründungen oder Anpflanzungserweiterungen. Trotzdem kann sich die in Sachsen produzierte Apfelmenge sehen lassen: 2002 waren es 81 423 Tonnen, ein Jahr später 98 192 Tonnen, im schlechten Jahr 2010 nur 69 957 Tonnen, dafür 2011 immerhin 94 126 Tonnen.

Catrin Steinbach

Da kommt er doch gerade recht nach der Völlerei über die Weihnachtsfeiertage: der "Tag des deutschen Apfels". Er ist eine Erfindung von 15 deutschen Erzeugerorganisationen. Am Mittwoch, dem 11. Januar, wird der "Tag des deutschen Apfels", der auf die gesunden Früchte aus heimischem Anbau und die Sortenvielfalt aufmerksam machen soll, zum dritten Mal ausgerufen. Geerntet werden Äpfel zwar im Herbst, aber durch Lagerung in kontrollierter Atmosphäre kann man bis in den Frühsommer hinein knackfrische Früchte kaufen. Anlässlich des "Tages des Apfels" werden in fünf deutschen Großstädten en masse Gratisäpfel verteilt. - Neben Berlin, Hannover, Düsseldorf und München auch in Dresden. Zudem verlosen die DNN fünf Apfelpakete.

DNN verlosen Äpfel

Die Dresdner Neuesten Nachrichten verlosen mit freundlicher Unterstützung der veos Vertriebsgesellschaft für Obst mbH Dresden fünf Apfelpakete mit jeweils 5 Kilogramm Äpfeln. Wenn Sie gewinnen möchten, dann schicken Sie uns einfach bis zum 16. Januar eine Postkarte (DNN-Lokalredaktion, Catrin Steinbach, Hauptstr. 221, 01097 Dresden) oder eine E-Mail (lokales@dnn.de). Kennwort "Äpfel" und Ihre Adresse nicht vergessen. Viel Glück!

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.01.2012

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