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Mit Herz und Seele: Handgemachte Einzelstücke im Alten Schlachthof Dresden

Mit Herz und Seele: Handgemachte Einzelstücke im Alten Schlachthof Dresden

Ob Kuscheltiere, Mode, individuelle Blumenvasen, Schmuck, Dekoartikel oder besondere Lampen: Auf dem fünften Dresdner Handmade Markt am Sonntag im Alten Schlachthof war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Christian Richardt reiste mit seinen besonderen Lampen extra aus Berlin an.

Quelle: Nadine Steinmann

Künstler, Designer und kreative Köpfe aus ganz Dresden und Umgebung, ja sogar aus Berlin und dem Nachbarland Polen reisten in die Elbmetropole, um ihre handgemachten Einzelstücke abseits vom Massenkonsum in liebevolle Hände zu verkaufen.

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Eindrücke vom 5. Dresdner Handmade Markt.

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Hunderte Besucher flanierten durch den Alten Schlachthof, blickten neugierig auf das immense Angebot der Aussteller. Doch besonders für die Kreativen lohnen sich diese Märkte, wie die Dresdnerin Mona Bärwald von Sphinga Design erklärt: „Ich entwerfe seit fünf Jahren Mode und verkaufe meine Sachen über einen Online-Shop. Doch vor allem solche Märkte wie heute bescheren mir noch mal eine Welle von Kunden.“

Noch ganz frisch in der Szene der Kreativen Köpfe ist der 35-jährige Ronny Brenner. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin hat er im Dezember des vergangenen Jahres InluKiss gegründet. Er gestaltet in liebevoller Handarbeit einen ganz besonderen und vor allem plüschigen Begleiter für das Auto. „Ich hatte mir mal einen Duftbaum fürs Auto gekauft, der allerdings unerträglich gestunken hat“, erinnert sich der Dresdner. Und weil viele Autofahrer auch einen kleinen kuschligen Glücksbringer mit an Bord haben, reifte die Idee, beides zu kombinieren. „Die plüschigen Anhänger werden einfach mit dem eigenen Parfüm eingesprüht“, erklärt Ronny Brenner. Der Duft hält dann bis zu zehn Tage. Danach wird der treue Begleiter einfach neu besprüht. „Dieses Konzept ist in Deutschland bisher einzigartig. Mal sehen wie es sich entwickelt“, erzählt die Lebensgefährtin des 35-Jährigen.

Extra aus Berlin angereist ist der Künstler Christian Richardt. Er gestaltet individuelle Lampen, die sich mal abseits der typischen runden Formen bewegen. So gibt es beispielsweise speziell für Kinder Enten- oder Erdbeer-Leuchten. „Ich reise sehr viel herum und besuche viele Märkte. Die Bastel-Sets verkaufe ich übers Internet“, erzählt der Berliner. Kommt ein Käufer mal nicht mit der Anleitung zurecht, hilft Christian Richardt gerne telefonisch oder via Skype.

Viele Besucher tummelten sich auch, sicherlich auf Grund des nahenden Frühlings, am Stand von Peter Stellmach. Der Dresdner fertigt in seinem Geschäft Corcum Vasen, Leuchten, Blumenkästen oder Leuchten aus Holz.

Nadine Steinmann

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