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Mehr als 150.000 Besucher in der Funkelstadt - Fortsetzung in Dresden dennoch offen

Mehr als 150.000 Besucher in der Funkelstadt - Fortsetzung in Dresden dennoch offen

„30 intensive Tage liegen hinter uns, die mir und meinem Team alles abverlangt haben." Mit diesen Worten schloss Dirk Grünig am Freitag seine Funkelstadt auf der Cockerwiese.

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Rund 150.000 Besucher waren in der Dresdner funkelstadt. Jetzt schließen sich die Tore.

Quelle: Stephan Lohse

Und nicht nur der Himmel weinte, wie es Grünig augenzwinkernd formulierte, auch dem Initiator selbst wurde etwas wehmütig ums Herz. Denn sein ambitioniertes Projekt - die Funkelstadt war erstmalig in Deutschland zu sehen - sei finanziell kein Misserfolg gewesen: Seit der Eröffnung am 25. November besuchten mehr als 150.000 Besucher die weihnachtliche Erlebniswelt. „Die Dresdner und ihre Gäste haben meine funkelndsten Erwartungen übertroffen", zeigte sich Grünig begeistert.

Ein Selbstläufer war die Funkelstadt jedoch nicht, wie sich ihr „Bürgermeister" eingestehen musste. Gerade der Anfang sei sehr schleppend verlaufen. „Das zu Beginn nicht so viele Besucher kamen, hatten wir zwar einkalkuliert. Aber als Veranstalter grummelte mir dann doch der Bauch", erinnerte er sich. Schnell wurde nachgearbeitet und ein Händlertreffen organisiert. Als Resultat dieser Gespräche bekamen Kinder unter vier Jahren freien Eintritt und das Schnupperfunkeln ab 20 Uhr für einen Eintritt von 5 Euro wurde eingeführt. Diese Änderungen trugen Früchte und bescherten der Funkelstadt stetig steigende Besucherzahlen.

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Viele Buden und Cafes sollen den Besuchern die Möglichkeit zur Rast zwischen den Shows geben.

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Besonders eng wurde es noch einmal in den Tagen nach Weihnachten. Lange Schlangen bildeten sich vor dem Eingang und bis zu 12.000 Besucher am Tag sorgten auch bei den Händlern noch einmal für glückliche Gesichter. So auch bei dem Fladenbäcker Gottfried Jahn aus Salzwedel. „Ich bin mit gemischten Gefühlen in die Funkelstadt gekommen und habe selbst viel investiert. Nach den Weihnachtstagen haben uns die Besucher förmlich überrollt. Ich bin fix und fertig", erzählte er. So zufrieden zeigen sich die meisten Verkäufer. Laut einer Umfrage der Funkelstadt-Organisatoren unter den rund 100 Händlern schätzen 50 Prozent von ihnen ihre Umsätze als gut bis sehr gut ein. Nur 16 Prozent der Händler sind nicht zufrieden.

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Martin, Susan, Tina und Felix kommen aus Riesa und Wurzen. Auch sie sind zufreiden, nur der Schnee, der fehle noch.

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Ob die Funkelstadt im kommenden Winter erneut nach Dresden kommt, steht indes noch nicht fest. „Wir werden jetzt erst einmal die Finanzen ausrechnen und uns dann mit der Stadt Dresden und unseren Partnern zusammen setzen. Erst Ende Februar, Anfang März werden wir uns entscheiden, ob wir wieder nach Dresden kommen", beschrieb Grünig das Prozedere der nächsten Wochen. Er habe auch Angebote aus zwei deutschen und zwei internationalen Städten, die die Funkelstadt zu sich holen möchten. „Ich bevorzuge Dresden und fühle mich hier wohl. Aber man muss es auch mit Kalkül betrachten und die Emotionen zurückstellen", so der Initiator. Sollte die Entscheidung für Dresden fallen, steht die weihnachtliche Stadt im nächsten Jahr möglicherweise auf dem Ostragelände. Gespräche mit der Stadt gebe es dahingehend zumindest.

Urlaub wird es für Dirk Grünig und seine Mitarbeiter zumindest auch in den nächsten Wochen nicht geben. Denn jetzt heißt es auf der Cockerwiese erst einmal Anpacken und Abbauen. Bis Ende Januar werden 91 Trucks beladen und die Rasenfläche anschließend rekultiviert.

Christin Grödel

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