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MedMob Dresden meditiert zum Tag des Friedens vor der Frauenkirche

MedMob Dresden meditiert zum Tag des Friedens vor der Frauenkirche

Das kleine Grüppchen erregte Aufmerksamkeit: Im Rahmen des Internationalen Tages des Friedens meditierten am Mittwochabend acht größtenteils junge Leute auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche.

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Acht Personen haben am Mittwochabend vor der Frauenkirche beim 3. Dresdner Medmob meditiert.

Quelle: Stephan Lohse

„Dresdner Meditation Flashmob" hat der Dresdner Ralf Klossek die Aktion genannt. Nach zwei Veranstaltungen auf dem Altmarkt, bei denen er noch alleine saß, waren nun immerhin acht Personen seinem Aufruf gefolgt.

„Ich meditiere selber regelmäßig", sagte eine der Teilnehmerinnen. „Es ist schön, das hier in Gemeinschaft und in der Öffentlichkeit machen zu können." Bis kurz vor 18 Uhr hatte es dabei noch ausgesehen, als ob Klossek auch dieses Mal wieder alleine dasitzen würde. Doch plötzlich kamen noch Mitstreiter, die mit Decken und Isomatten ausgerüstet waren. „Ich habe dieses Mal Gas gegeben", so der Organisator. Mit Flyern und im Internet habe er geworben, dazu alle Meditationszentren und buddhistischen Vereine angeschrieben.

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Diesmal waren dank Flyern und Werbung einige Teilnehmer gekommen.

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Dafür, dass trotzdem nur wenige Menschen gekommen waren, hatte er keine wirkliche Erklärung. „In anderen Städten ist es leichter", sagte er und verwies auf Köln, wo teilweise mehr als 80 Personen zum Meditieren zusammen kommen würden. „Vielleicht ist das Thema Spiritualität hier weniger verbreitet", rätselte er.

Nachdem die Gruppe von der Mitte des Neumarktes näher an die Kirche gerückt war, schlug Klossek drei mal mit einem Holzstock gegen eine Meditationsschale. Anschließend konzentrierte sich die Gruppe, um für eine Stunde stillschweigend in Meditation zu verharren, während über den umliegenden Häusern langsam die Sonne unterging und immer wieder Passanten kurz neugierig stehen blieben.

Laut Klossek hat die sogenannte „Medmob-Bewegung" ihre Ursprünge im US-Bundesstaat Texas, so sie im Januar begann. Am Mittwoch wollten sich in weltweit mehr als 100 Städten Personen beteiligen. In Dresden soll die Aktion fortgeführt werden. Nächster Termin ist der 28. Oktober.

sl

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