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Matthias Schweighöfer besucht das Dresdner Rundkino mit „Frau Ella“

Matthias Schweighöfer besucht das Dresdner Rundkino mit „Frau Ella“

Mit seinem neuen Film „Frau Ella“ im Gepäck hat der Schauspieler, Regisseur und Produzent Matthias Schweighöfer am Sonntagabend das Rundkino in Dresden besucht.

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Matthias Schweighöfer zu Besuch in Dresden.

Quelle: Tanja Tröger

Nach der Vorführung unterhielt er die mehr als 900 Zuschauer zunächst mit einer One-Man-Show und stand dann Rede und Antwort. Aus dem geplanten 20-Minuten-Auftritt wurde schnell eine Dreiviertelstunde. Anschließend gab der in Chemnitz aufgewachsene Mime noch fleißig Autogramme und ließ sich mit den Fans fotografieren.

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Matthias Schweighöfer unterhielt seine Dresdner Fans bestens.

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„Wieviele Männer sind denn hier?“, wollte Schweighöfer von den Filmbesuchern wissen. Geschätzte fünf bis zehn Prozent der Anwesenden meldeten sich. Das sei schon mehr als üblich, meinte der Lockenkopf, und fühlte sich­­ zu einer Aufzählung über weibliche Männer-in-Schweighöfer-Filme-locken-Strategien (von „Den nächsten Film darfst du aussuchen“ bis „Knick-knack“) und seine seltsamsten Erlebnisse bei Veranstaltungen wie dieser verleitet. Ob seine Haare echt seien und welche Unterwäsche er trage, gehörten demnach zu den schrägsten Fragen. Den Vogel abgeschossen habe jedoch ein etwa zwölfjähriges Mädchen, das seinen Kaugummi haben wollte und ihn dann selbst weiterkaute.

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Am Mahngang Täterspuren am 13. Februar 2013 beteiligten sich nach Veranstalterangaben rund 3000 Personen.

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Erschöpft, aber glücklich erreichten die Läufer das Ziel auf der Devrientstraße.

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...auf dem Albertplatz.

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Über 1000 Bürger und Neonazis protestierten am Wochenende gegen das Schneeberger Asylbewerberheim.

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Die überwiegend weiblichen Fans in Dresden standen dem kaum nach: Eine wollte den Star umarmen, eine andere sich ihren Stoffbeutel signieren lassen. Auch so manche Frage war weit oben auf der Originalitätsskala angesiedelt: Lieblingsessen (Roulade), Lieblingsfußballverein (Dynamo Dresden – haha, nein, Schweighöfer interessiert sich nicht für Fußball, außer bei Deutschland-Spielen, „da krieg ich Patriotismus“) und Lieblingsfilm („Angriff der Killertomaten“). Irgendwo zwischen Selbstironie, innerlichem Kopfschütteln und Belustigung spielte Schweighöfer mit seinem Image als Frauenschwarm und -liebhaber. Die Frage nach seinen Hassfächern in der Schule (Mathe, Chemie, Physik usw.) veranlasste ihn, aus seiner Chemnitzer Schulzeit als einziger Junge in der Klasse eines musischen Gymnasiums zu erzählen. Und dann kam wieder, was er mehrfach an diesem Abend erzählte: Dass er gern „im Osten“ sei, weil er da aufgewachsen ist – Stichwort Korl-Morx-Stodt, die Stadt mit den drei O. Vor allem die Neubaugebiete erinnerten den Schauspieler an seine Jugend, schließlich habe er damals selbst im Plattenbau gewohnt, achter Stock. Zudem gäbe es in Sachsen die schönsten Menschen, und Dresden sei sowieso „am geilsten, echt“!

Um „Frau Ella“, eine rührende Geschichte um Liebe und Alter, ging es kaum. Stattdessen bewarb Schweighöfer schon mal seinen nächsten Film „Vaterfreuden“, der im Februar 2014 in die Kinos kommt. Er sei ja erst 32 Jahre alt und könne als Regisseur nur Filme zu Themen drehen, mit denen er sich auskenne, zum Beispiel über die mannigfaltigen Komplikationen bei der Familiengründung. Und dann musste Schweighöfer aber wirklich nach Hause fahren, denn er hatte seiner vierjährigen Tochter Greta versprochen, am nächsten Morgen gemeinsam zu frühstücken und sie dann in die Kita zu bringen.

ttr

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