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Langes Weinwochenende auf der Hauptstraße

Winzer aus Rheinland-Pfalz Langes Weinwochenende auf der Hauptstraße

Wer viel Wein hat, muss viel verkaufen. Das klappt besonders gut in direktem Kontakt mit den Kunden. Die Winzer aus Rheinland-Pfalz touren zu diesem Zweck jeden Sommer durch Deutschland und machen diese Woche zum inzwischen 25. Mal Station in Dresden. 17 Weingüter aus den Anbaugebieten Nahe, Mosel, Pfalz und Rheinhessen schenken ihre Weine aus.

OB Dirk Hilbert gehört schon seit Jahren zu den Stammgästen beim Rheinland-Pfalz-Weinsommer in Dresden. 2013 hatte er als Wirtschaftsbürgermeister gemeinsam mit Weinprinzessin Lena Kessel das Fest eröffnet.
 

Quelle: Lars Müller

Dresden.  Wer viel Wein hat, muss viel verkaufen. Das klappt besonders gut in direktem Kontakt mit den Kunden. Die Winzer aus Rheinland-Pfalz touren zu diesem Zweck jeden Sommer durch Deutschland und machen diese Woche zum inzwischen 25. Mal Station in Dresden. 17 Weingüter aus den Anbaugebieten Nahe, Mosel, Pfalz und Rheinhessen schenken ihre Weine aus, teilte das Weinbauministerium in Mainz als Veranstalter mit.

Am Donnerstag um 18 Uhr wird das lange Weinwochenende auf der Hauptstraße von der Pfälzer Weinprinzessin Tanja Huber, den Sächsischen Weinprinzessinnen Anna Bräunig und Ivonne Feistel sowie Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert eröffnet. Weinfreunde können sich auf spezielle Themenverkostungen freuen: Unter dem Motto „Weiße Exoten - Ausgefallene Rebsorten im Glas “ werden am Freitag unter anderem Gewürztraminer, Muskateller, Morio Muskat und weitere Weine aus eher seltenen Rebsorten verkostet.

 Der Sonnabend steht unter dem Motto „Leicht & frisch – Terrassenweine für den Sommer“. Hier präsentierten die Weinmacher alkoholarme Weine für den Feierabend oder zu leichter Küche, hieß es. Doch auch wer nur ganz spontan ein Weinchen probieren will, ist auf der Hauptstraße richtig. Die Winzer aus Rheinland-Pfalz gelten als freundlich, aufgeschlossen und immer offen für ein Schwätzchen mit interessierten Weinfreunden.

Der Jahrgang 2015 stellte die Winzer wie überall in Deutschland vor einige Herausforderungen. Das Frühjahr war trocken, der Sommer hatte extreme Hitzetage und zum Lesebeginn Anfang September setzte Regen ein. Sonne und Wind trockneten die Rebstöcke und die reifen Trauben allerdings schnell wieder ab, sodass keine Fäulnis entstand. Die dann folgenden kühlen Nächte brachten die Aromen in den Beeren zur vollen Entfaltung, was die Kellermeister auch mit ihren Weinen zeigen. Mengenmäßig fiel der Ertrag in Rheinland-Pfalz mit einem Minus von etwa zwei Prozent erwartungsgemäß etwas geringer aus. Die Dresdner Weinfreunde müssen allerdings nicht befürchten, dass deshalb der Wein bei diesjährigen Weinsommer knapp wird.

Von Lars Müller

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