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Kinder und Kleinkunst, Trödel und Bier – Dresdner feiern ihr Hechtfest

Kinder und Kleinkunst, Trödel und Bier – Dresdner feiern ihr Hechtfest

Tausende Dresdner feiern seit Freitag fröhlich und kreativ das Hechtfest. Im Hechtviertel rund um Rudolf-Leonhard-Straße und St.-Pauli-Kirche locken vielfältige Angebote für Jung und Alt: Kinder toben sich beim Straßenfußball oder auf der Hüpfburg aus, faszinieren die Passanten mit Jonglagekünsten oder handgemachter Musik, trödeln mit abgelegten Spielsachen oder Klamotten oder versuchen mit andauernder Begeisterung, Walnüsse mit einem Gummihammer zu knacken, die durch ein undurchsichtiges Plastikrohr angerollt kommen.

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Entspannt und kreativ feiern Tausende Dresdner ihr Hechtviertel.

Quelle: Tanja Tröger

Die Älteren schlendern entspannt durch die Straßen, treffen Freunde und Bekannte, erwerben neue Lieblings-T-Shirts und kleine Kunstwerke, probieren sich im Bogenschießen, lauschen den Bands und Singer/Songwritern auf den vielen Bühnen, lassen sich von einem ortsansässigen Bierbrauer erklären, wie die Hopfenbrause hergestellt wird, und probieren sich durch die vielen Stände mit Speisen und Getränken aus aller Welt.

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Impressionen vom 2015er Hechtfest.

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Dabei werden Familienfreundlichkeit, Geselligkeit und Kreativität groß geschrieben. Wohl auf keinem anderen Dresdner Straßenfest sieht man so viele junge Leute mit Kindern, oft mit riesigen bunten Ohrenschützern ausgestattet, so viele Babybäuche und Winzlinge in Kinderwagen und Tragetüchern. Es geht entspannt zu, selbst am Samstagabend herrscht kein solches Gedränge wie bei der BRN. Am Rand der Hechtstraße ist sogar Platz für eine Partie Tischtennis. Und obwohl sich am Königsbrücker Platz von Jahr zu Jahr gefühlt immer mehr „Freßbuden“ ansammeln, gibt es drumherum noch genügend liebevoll Handgemachtes von „einzigartigen Schlübbis“ über Schmuck, Kunst und Kleidungs-Unikaten bis hin zu originellen Spielgeräten für die Jüngsten. Da hocken eben einfach zwei junge Frauen auf dem Bordstein und verzieren in aller Seelenruhe ihre Kundinnen mit Henna-Tattoos. Coole Burschen sitzen mit leuchtenden Augen beim Kinderschminken und lassen sich putzige Tiere aufs Gesicht malen, und ein paar Ecken weiter verteilen die Ärzte und Schwestern der  „Schnellen Likör-Hilfe“ „Arzneimittel“ an „Kranke“.

In der ersten Fassung des Artikels hatten wir fälschlicherweise den Martin-Luther-Platz erwähnt. Der liegt natürlich in der Neustadt und hat mit dem Hechtfest nichts zu tun. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

ttr

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