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Kein Winterschlaf bei der Dresdner Parkeisenbahn

Saisonstart im März Kein Winterschlaf bei der Dresdner Parkeisenbahn

Obwohl der Große Garten derzeit in eine beschauliche Winterlandschaft verwandelt ist und der Park scheinbar im Kälteschlaf liegt, wird dort hinter den Kulissen fleißig gelernt und geprobt. Die Parkeisenbahn macht zwar noch Winterpause, die kleinen Schaffner jedoch nehmen jetzt ihre Arbeit auf.

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Parkeisenbahnerin Pauline lernt derzeit mit 204 anderen Jungschaffnern an Modelleisenbahnen die Abläufe im Großen Garten kennen. Ab März wird es dann ernst.

Quelle: PR

Dresden. Obwohl der Große Garten derzeit in eine beschauliche Winterlandschaft verwandelt ist und der Park scheinbar im Kälteschlaf liegt, wird dort hinter den Kulissen fleißig gelernt und geprobt. Die Parkeisenbahn macht zwar noch Winterpause, die kleinen Schaffner jedoch nehmen jetzt ihre Arbeit auf. 43 Mädchen und Jungen sind seit September neu bei der Parkeisenbahn dabei und lernen nun, was ihr Job an Aufgaben mit sich bringt.

Derzeit lernen die Jungschaffner, was sie als Fahrdienstleiter erwartet. Sie üben im Schulungsraum auf der Ostra-Allee verschiedene Zugmeldungen und das Einmaleins des Weichen- und Signalestellens. Für diese Trockenübungen wurde ein Modell des Großen Gartens mit allen Bahnhöfen, der Gleisstrecke und den vier Zügen nachgebaut. Die frisch gebackenen Parkeisenbahner kommen zuerst auf den Bahnhöfen Palaisteich und Karcherallee zum Einsatz.

Die Schüler, die schon länger mit dabei sind, erweitern ihr Wissen und bereiten sich auf den Einsatz auf anderen Bahnhöfen vor. Die Theorieschulungen wechseln sich dabei mit der Ausbildung an einer über 70 Quadratmeter großen Modelleisenbahnanlage ab. In 16 Arbeitsgemeinschaften lernen die Schaffner alles, was sie für ihren Einsatz im Großen Garten benötigen.

Auch in der Parkanlage selbst geht es betriebsam zu: Die blaue Elektro-Akku-Lokomotive EA 02 bekommt neue Radsätze und alle Personenwagen werden für den 67. Saisonstart auf Vordermann gebracht.

Der ist wie immer traditionell am Gründonnerstag um 15 Uhr. Ab dann werden die unverkennbaren Schienengeräusche und Signale der Lokomotiven die Ruhe im Großen Garten unterbrechen und kleine Rauchwolken unter den Baumkronen aufsteigen. Die knapp sechs Kilometer lange Fahrtstrecke des Liliput-Zuges mit 381 Millimetern Spurweite zeigt verschiedene Ecken des Großen Gartens. Die halbstündige Rundfahrt führt durch die 147 Hektar umfassende Gartenanlage mit ihren weitläufigen Wiesen und Wäldern, den Skulpturen und dem Palais.

Eine Attraktion sind die beiden Dampflokomotiven, liebevoll »Moritz« und »Lisa« genannt, aus dem Jahre 1925. Sie werden insbesondere am Wochenende und an den Feiertagen ab März wieder zuverlässig ihren Dienst tun. Außerdem gibt es zwei Elektro-Lokomotiven mit den Baujahren 1962 und 1982 und jede Menge Sonderfahrzeuge, die man zum Tag der offenen Tür am 27. und 28. August besichtigen kann.

Juliane Just

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