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Keimzeit beim Abschlusskonzert des Dresdner Stadtfestes – „Kling Klang“-Dance-Remix feiert Premiere

Keimzeit beim Abschlusskonzert des Dresdner Stadtfestes – „Kling Klang“-Dance-Remix feiert Premiere

Niemand Geringeres als die Brandenburger Kultband Keimzeit wird das Abschlusskonzert des diesjährigen Stadtfestes bestreiten. Am Sonntag, dem 16. August, ab 20.15 Uhr werden die Musiker um Frontmann Norbert Leisegang die erwarteten 15.000 bis 20.000 Besucher auf dem Theaterplatz zum Mitsingen und Tanzen bringen.

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Das Stadtfest klingt mit einem Keimzeit-Konzert auf dem Theaterplatz aus. Zuvor präsentiert der Radeberger Musikproduzent Alexander Bormann (2.v.l.) seinen Dance-Remix des Keimzeit-Klassikers "Kling Klang".

Quelle: Tanja Tröger

Der Bandchef freut sich auf den Abend: „Wir haben jetzt schon Gänsehaut, wenn wir an die gigantische Kulisse auf dem Theaterplatz denken! Wir sind ja fast jedes Jahr in Dresden, haben auch schon mehrfach den Theaterplatz bespielt.“ Obwohl das Konzert nur Keimzeit-untypische 90 Minuten dauern wird, verspricht Leisegang neben einigen Songs des neuen Albums „Auf einem Esel ins All“ vor allem Klassiker wie „Maggie“, „Singapur“ und „Das Projektil“. „Wir wollen schließlich unterhalten – da dürften wir eigentlich ’Kling Klang’ drei mal spielen, damit jeder seine Freude hat“, grinst der Mittfünfziger mit dem Großer-Junge-Charme.

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Beim Stadtfest-Sonntag werden sie erleben, wie die neue "Kling Klang"-Version beim Publikum ankommt: Organisator Rodney Aust, Musikproduzent Alexander Bormann, Keimzeit-Sänger Norbert Leisegang, Radeberger-Geschäftsführer Axel Frech (v.l.n.r.).

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Mindestens zwei Mal werden die Zuschauer am Sonntagabend den Keimzeit-Klassiker auf jeden Fall hören: einmal im Original von „Erfinder“ Leisegang und einmal vor Konzertbeginn als Dance-Remix des Radeberger Musikproduzenten Alexander Bormann. Auf Initiative des Hauptsponsors Radeberger hat sich der frühere DJ des Liedes angenommen. „’Kling Klang’ ist ein Key-Song von Keimzeit. Wenn du das hörst, kriegst du sofort gute Laune“, fand Radeberger-Geschäftsführer Axel Frech und fragte seinen Fast-Nachbarn Bormann, ob er nicht die Neukonzeption übernehmen könne. Der konnte. Er bat Norbert Leisegang um seinen Segen, ließ den Keimzeit-Mann den Originaltext neu einsingen und mischte einen kräftigen Disco-Beat drunter. Am Stadtfest-Sonntag kann dann jeder Besucher selbst entscheiden, ob Leisegangs unvergleichliche schnoddrig-rauhe Stimme zur Dance-Musik passt.

Der Keimzeit-Frontmann selbst gibt sich zufrieden: „’Kling Klang’ ist ein Schlager, der die Türen aufmacht, der die Herzen aufmacht, und ich bin glücklich darüber, dass Alexander das in diesem Spirit aufgefasst hat. Er hat das professionell gemacht.“ Ob die neue Disco-Version allerdings beim Publikum ankommt, davon müsse man sich überraschen lassen. „Es gibt natürlich Leute, die sagen, das brauch ich nicht. Aber es gibt inzwischen so viele Coverversionen – zum Beispiel von Heino, und wir selbst spielen ’Kling Klang’ mit dem Filmorchester Babelsberg – da soll jeder entscheiden, ob er die Originalversion hören möchte oder eine andere. Und wenn man mir dafür die Ohren vom Stamm haut, ist das okay, denn ich bin bei meinen Musikkritiken auch nicht zimperlich.“ Leisegang findet es auf jeden Fall gut, dass der neue Remix in einem völlig anderen Musikgenre angesiedelt ist. „Denn eine Coverversion, die sehr ähnlich klingt, tut nun wirklich nicht not.“

ttr

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