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Juwelier Matthias Netz setzt seiner Heimatstadt Dresden ein schmuckes Denkmal

Juwelier Matthias Netz setzt seiner Heimatstadt Dresden ein schmuckes Denkmal

Als echte Dresdnerin trägt Imke Netz ihre Stadt immer bei sich. Am Ringfinger nämlich. In Miniaturformat hebt sich die Silhouette der Stadt auf dem silbernen Schmuckstück ab.

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Imke Netz präsentiert Krawattennadel, Ring und Uhr im Dresden-Design.

Quelle: Dietrich Flechtner

Seit mittlerweile vier Jahren vertreibt Juwelier Matthias Netz in seinem Laden an der Chemnitzer Straße 92 zusammen mit Ehefrau und Geschäftsführerin Imke die stetig erweiterte Schmuckkollektion im Dresden-Design. "Alles fing mit dem Dresden-Ring an", erzählt sie.

Designerin und Herstellerin ist die Rostocker Goldschmiedin Anette Klook, die ähnliche Kollektionen schon für zahlreiche, nicht nur deutsche Städte entworfen hat. So gibt es beispielsweise Ringe für Berlin, Hamburg, München, New York und Odessa. Jedes Stück wird von der Künstlerin handgefertigt. In Kooperation mit ihr sei der Ring entstanden, der bisher um die 300 Mal verkauft wurde. Zu erkennen sind unter anderem die Frauenkirche, die Semperoper und der Lipsiusbau vor geschwärztem Hintergrund. Wegen der großen Resonanz wurde der Ring nach und nach um eine Kette, Krawattennadeln, Manschettenknöpfe und Ohrschmuck ergänzt. "Bisher kam in jedem Jahr etwas Neues hinzu", freut sich Netz. Ideengeber für die Kunstwerke sei der Dresdner Juwelier selbst, die Rostockerin setze dann die Wünsche um. Neben dem Motiv der markanten Skyline gibt es auch eines, auf dem allein die Frauenkirche zu sehen ist. Im April wurde die Serie um das Blaue Wunder und den Fernsehturm ergänzt. In die Stücke aus Sterling Silber oder Gold lassen sich auch individuelle Gravuren einschreiben.

Getragen würden sie weniger von Touristen, sondern vorwiegend von Lokalpatrioten. Einige lassen sich sogar ihre Trauringe mit dem Dresden-Motiv anfertigen. "Das zeugt von einer ganz besonderen Verbundenheit mit der Stadt, sie auf diese Weise mit seinem Leben zu verbinden", schwärmt die Geschäftsführerin. Auch sei der Schmuck ein schönes Geschenk zur Konfirmation oder Jugendweihe, um die vielleicht bald zu Ausbildung und Studium ausfliegenden Jugendlichen stets an ihre Heimat zu erinnern.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.05.2014

Mareike Hauff

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