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Jürgen Drews und Glasperlenspiel bei Dresdner Modelwettbewerb – Vorbereitungen für „Face of Germany“-Finale laufen

Jürgen Drews und Glasperlenspiel bei Dresdner Modelwettbewerb – Vorbereitungen für „Face of Germany“-Finale laufen

Vier Dresdner stehen im Finale der Castingshow „Face of Germany“, das am 12. Oktober in der sächsischen Landeshauptstadt ausgetragen wird. Der 18 Jahre alte Edison Hoti, die 19-jährige Zoe Zobel, ihre ein Jahr ältere Mitbewerberin Franziska Börner und Vollbartträger Denny Bräuer, 24, werden sich gemeinsam mit den anderen Kandidaten der Jury präsentieren.

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Denny Bräuer, Franziska Börner und Zoe Zobel gehören zu den Finalteilnehmern. Mike Sickert (rechts) organisiert "Face of Germany".

Quelle: Tanja Tröger

Unter den strengen Blicken von Modelagent Peyman Amin, dem Münchner Designer Marcel Ostertag und der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandez müssen die Finalisten den Laufsteg ohne Stolperer absolvieren und dabei noch schick und sexy aussehen.

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Die Dresdner "Face-of-Germany"-Finalisten Denny Bräuer, Franziska Börner und Zoe Zobel mit Organisator Mike Sickert.

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Aus rund 2000 jungen Damen und Herren, die sich bei den „Streetcastings“ in sieben deutschen Städten beworben hatten, wurden die 22 Besten ausgewählt. Anders, als der Titel vermuten lässt, geht es dabei nicht nur um ein hübsches Gesicht. „Wir achten natürlich auch auf die Figur, das Gesamtbild und den Charakter der Kandidaten“, erläutert Face-of-Germany-Veranstalter Mike Sickert. Schließlich erhält die Gewinnerin einen Modelvertrag bei Amins Agentur. Dazu gibt es für die ersten noch exklusive Fotoshootings, Auftritte in der Show von Marcel Ostertag und ein Auto für je drei Jahre.

Der 34 Meter lange Catwalk wird in der Centrum-Galerie aufgebaut, rechts und links davon zwei Tribünen für 440 Gäste. Auch Stars und Sternchen aus dem Showbusiness werden das Event verfolgen, darunter etliche RTL-Dschungelcamper der vergangenen Jahre. Neben Katy Karrenbauer, Michaela Schaffrath und Rocco Stark sitzen beispielsweise Moderator Jochen Bendel und Schauspieler Sebastian Deyle in der ersten Reihe. „Ganz frisch hat heute Jürgen Drews zugesagt“, freute sich Organisator Sickert am Mittwoch. „Er kommt mit Frau und Tochter nach Dresden.“

Inzwischen sind die Tribünenplätze nahezu ausgebucht. Etwa 250 zusätzliche Zuschauer können die Veranstaltung von Stehplätzen im oberen Stockwerk aus verfolgen. Als musikalische Gäste konnten die Organisatoren Mike Sickert und Torsten Knauthe unter anderem das deutsche Popduo Glasperlenspiel verpflichten. „Das hat uns viel Zeit gekostet und auch viel Geld“, gibt Sickert unumwunden zu. Als Moderatoren führen Fernanda Brandao und Stefan Gödde durch den Abend – beide haben Castingshow-Erfahrung, sie bei „Deutschland sucht den Superstar“, er bei „The Voice of Germany“. Klotzen, nicht kleckern lautet die Devise der Veranstalter. Über die gesamte Breite der Centrum-Galerie bauen sie eine LED-Leinwand auf, in die Bühnenkonstruktion werden auch die Rolltreppen mit einbezogen.

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Mike Sickert und Torsten Knauthe (v.l.) veranstalten das Casting- und Modeevent.

Quelle: Tanja Tröger

Seit 2008 organisieren die beiden Dresdner „Diskotheker“ Sickert und Knauthe, die seit der achten Klasse zusammen die Schulbank in der 58. POS gedrückt und Schallplatten aufgelegt haben, „Face of …“-Veranstaltungen. Als rein Dresdner Event begonnen, dann auf Sachsen und Ostdeutschland ausgedehnt, wird der Wettbewerb in diesem Jahr erstmals deutschlandweit ausgetragen. Die zwei Macher ärgern sich allerdings über die Stadtverwaltung, die sie nicht unterstützt und sogar noch das vom City-Management organisierte erste „Fashion Design Festival Dresden“ eine Woche vor dem Face-of-Germany-Finale veranstaltet. „Man hätte doch kooperieren können“, so Sickert.

Ob die Face-of-Germany-Sieger dann tatsächlich Karriere machen werden, bleibt abzuwarten. Bislang habe sich nur eine Siegerin der früheren Veranstaltungen im Modelbusiness etablieren können, so Sickert. Architekturstudentin Lysann Geller, Face of 2010, absolviere viele Fotoshootings und laufe Fashionshows. Bei den anderen sei es an der fehlenden Zeit, dem geringen Willen oder auch dem Abblocken des Arbeitgebers gescheitert. „Das hängt sehr stark von der Person ab. Wir können niemanden zwingen“, so Sickert.

Die Tickets für das Face-of-Germany-Finale kosten ab 27 Euro (inklusive Aftershowparty) und sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

ttr

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