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Hope-Gala Dresden sammelt wieder gegen Aids und für mehr Hoffnung am Kap

Hope-Gala Dresden sammelt wieder gegen Aids und für mehr Hoffnung am Kap

Die Hope-Gala in Dresden will am 26. Oktober wieder Geld für den Kampf gegen HIV und Aids in Südafrika sammeln. In den vergangenen sieben Jahren seien insgesamt 600 000 Euro für das Projekt „Hope Kapstadt“ zusammengekommen, gaben die Veranstalter am Donnerstag in Dresden bekannt.

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Die Hope-Gala 2012: V.l. Award-Gewinner Gery Keszler, Initiatorin Viola Klein, Bürgermeisterin Helma Orosz und Pfarrer Stefan Hippler.

Quelle: Kay Kölzig

In diesem Jahr machen unter anderen die Band Fools Garden („Lemon Tree“) und Popmusiker Laith al Deen („Bilder von Dir“) mit. Auch das Ensemble Riverdance soll für eine fulminante Show sorgen. Alle Künstler verzichten auf ihre Gage.

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Die Aftershow-Party der siebten Dresdner Hope-Gala im Restaurant Kastenmeiers.

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Eine erste Kinderstation für Betroffene und ein Netzwerk von Gesundheitshelfern konnten mit dem Geld bereits aufgebaut werden. Nun kristallisiert sich allerdings eine neue Problematik heraus: „Immer mehr Kinder entwickeln Resistenzen gegen die Medikamente, die in Kapstadt verkauft werden. Um dies frühzeitig zu erkennen, müssen die Ärzte vor Ort einen Resistenztest machen" erklärt Viola Klein. Der besagte Test kostet allerdings 180 Euro und wird vom Staat nicht finanziert. Nun sind auch noch die Mittel, die das Projekt Hope Kapstadt für die Tests eingeplant hat, aufgebraucht. „Wir sammeln also in diesem Jahr Spenden, um die Resistenztests weiter durchführen zu können", berichtet die Initiatorin.

Hauptpreis bei der Tombola ist ein von Designer Brian Rennie entworfenes Kleid. Die Hilfsorganisation „Hope Kapstadt“ begann 2001 ihre Arbeit und betreut vor allem Kinder und Mütter. Nach Angaben der Organisatoren leben in Südafrika 5,7 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus. Jeder fünfte Erwachsene sei HIV-positiv. Täglich würden etwa 500 Neuinfektionen dazukommen und 800 Menschen an den Folgen von HIV und Aids sterben. 75 000 Kinder kommen bereits mit dem Virus oder krank zur Welt.

ste/dpa

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