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Hobby-Tattoo-Modell Rene Jannasch aus Dresden will ins Fernsehen

Mit bunten Bildern ins bunte Vorabendprogramm Hobby-Tattoo-Modell Rene Jannasch aus Dresden will ins Fernsehen

Männliche Modelle sind heute nicht mehr auf nur einen Typ festgelegt. Sie tragen Bärte und wilde Mähnen, sind androgyn und schlank oder auch athletisch und maskulin. „Klein, kräftig, mit Glatze“ sind sie aber selten. Genauso beschreibt sich der Dresdner Rene Jannasch selbst. Den 35-Jährigen macht etwas anderes zu einem recht gefragten Fotomotiv: Seine Tattoos.

Rene Jannasch

Quelle: Wilhelm Polinski WP Photography

Dresden. Männliche Modelle sind heute nicht mehr auf nur einen Typ festgelegt. Sie tragen Bärte und wilde Mähnen, sind androgyn und schlank oder auch athletisch und maskulin. „Klein, kräftig, mit Glatze“ sind sie aber selten. Genauso beschreibt sich der Dresdner Rene Jannasch selbst. Den 35-Jährigen macht etwas anderes zu einem recht gefragten Fotomotiv: Seine Tattoos.

Eine bunte Tierwelt ziert seine Arme: Pinguin, Koi-Karpfen, Kraken, ein schillernder großschnabeliger Tukan und verschiedene Muster, Tribals genannt. Die Tattoos reichen von beiden Armen über die Brust bis in den sichtbaren Bereich am Hals, auch ein Bein ist verziert. Körperkult in knallbunter Tinte. Rene Jannasch ist stolz auf seinen Körperschmuck und zeigt ihn gerne her. Auf seiner Facebookseite „Reptil Ink“ präsentiert er sich und seine eindrucksvolle Körperbemalung, zum Teil in erotische Pose geworfen und gern in Begleitung ebenfalls tätowierter Damen. Und das mit Erfolg: „Reptil Ink“ und dessen Inhalt gefällt derzeit mehr als 17.200 Personen bei Facebook.

Rene Jannasch

Rene Jannasch

Quelle: Av Offenblende Andreas Vorreyer

Die erotisch angehauchten Aufnahmen werden signifikant häufiger angeschaut, für gut befunden und geteilt als beispielsweise die Fotos in Kleidung, die Rene Jannasch ebenfalls regelmäßig online stellt. „Sex sells – Sex verkauft sich“, weiß der Dresdner. Berührungsängste hat er nur wenig, egal ob es darum geht, sich mehr oder weniger bekleidet dem Fotografen, seinen Fotopartnerinnen oder eben der ganzen Welt im Internet zu zeigen, erzählt der 35-Jährige mit dem sorgfältig rasierten Kinnbart. Wenn dazu noch die Chemie zwischen den Shootingpartnern stimmt, spiegelt sich das in den Aufnahmen wider.

Die fertigen Fotos präsentiert er seiner kleinen Fangemeinde auf Facebook, informiert auch über neue Tattoos – auf dem Körper des 35-Jährigen ist noch jede Menge Platz – und Termine. „Reptil Ink“ ist bisher nur ein Hobby, zeitaufwendig zwar, Geld wirft es aber nicht ab. Demnächst will er sich bei mehreren Castingagenturen vorstellen, die unter anderem Darsteller für die Reality-Seifenoper „Berlin - Tag & Nacht“ suchen. Er passt da augenscheinlich gut rein, „Berlin – Tag & Nacht“ lebt von Menschen mit großer Klappe und wenig Scheu. Und für „Reptil Ink“ wäre ein Auftritt im Fernsehen eine gute Werbung, meint der Dresdner. Seit 2013 hat er sich seinem Hobby verschrieben. Wenn sich mit seiner auffallenden Optik irgendwann Geld verdienen lassen würde, wäre das ja auch nicht schlecht.

Von Franziska Schmieder

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