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HNO-Spezialistin Bettina Hauswald dichtet für Ärzte-Symposium auf Schloss Weesenstein ihren eigenen Song

HNO-Spezialistin Bettina Hauswald dichtet für Ärzte-Symposium auf Schloss Weesenstein ihren eigenen Song

"Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten..." - Wohl jedem ist der Text des alten Volksliedes von Komponist Ernst Heinrich Leopold Richter bekannt. Dr. Bettina Hauswald, Hals-, Nasen- und Ohrenärztin sowie Allergologin am Dresdner Uniklinikum Carl Gustav Carus, hat das Lied für ihre speziellen Zwecke ein wenig umgedichtet.

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Dr. Bettina Hauswald trällert in ihrer Praxis seit Tagen ihre eigene Variante von "Die Gedanken sind frei".

Quelle: Christian Juppe

Statt der Gedanken sind in ihrem Lied aber die Allergene frei.

"Ich habe vor kurzem meinen 30. Allergiegrundkurs gegeben. Dort habe ich zu den Teilnehmern gesagt, dass ich den Stoff schon auswendig singen kann. So ist die Idee zu einem eigenen Lied entstanden", erklärt die Ärztin. Am Wochenende will sie den Titel gemeinsam mit rund 300 Ärzten aus ganz Deutschland beim Allergologie-Symposium auf Schloss Weesenstein singen. "Wegen des 'Pharma-Kodex' durften wir nicht mal einen Klavierspieler bestellen. Deswegen habe ich mir gedacht, singen wir einfach selbst", erklärt die Dresdnerin. Der Pharma-Kodex wurde 2004 eingeführt und beinhaltet Richtlinien für eine sachliche Ausrichtung von Ärztekongressen.

Doch Bettina Hauswald weiß eben, wie sie trotz Kodex Schwung in ihre Veranstaltung bringen kann. Wer also bisher dachte, solche Symposien wären langweilig und trocken, der hat sich geirrt. "Aber die Leute kennen mich nur so. Ich bin eben ein humorvoller Mensch", erklärt Bettina Hauswald. Instrumental wird ihr Kollege Jürgen Boxberger die Ärztin mit der Gitarre begleiten. Das Allergologie-Symposium beginnt morgen auf Schloss Weesenstein. Veranstalter ist die Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums. Als Referenten des Symposiums treten neben Bettina Hauswald unter anderem auch Johannes Ring vom Zentrum Allergie und Umwelt an der TU München und Prof. Ralf Mösges vom Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie Köln auf. Thematisch geht es um die Frage, ob nasale Polypen allergischer Natur sind. Zudem stehen Wespen- und Bienenallergie sowie Anaphylaxie als schwerste Form einer allergischen Reaktion im Fokus. Auch Geschichte sowie Perspektiven der Allergologie werden eine Rolle spielen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.07.2014

Nadine Steinmann

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