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Grönemeyers Konzertbühne in Dresden vor der Fertigstellung

Grönemeyers Konzertbühne in Dresden vor der Fertigstellung

Am Sonnabend wird Herbert Grönemeyer vor tausenden Fans in Dresden ein Konzert auf seiner Schiffsverkehr-Tour 2012 geben. Doch bevor auch nur ein Ton des populären deutschen Sängers erklingen kann, spielt die Musik erst mal beim Aufbau der großen Bühne und der Einrichtung des Konzertgeländes.

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Robert Lepper leitet und koordiniert den Aufbau der Bühne für das Herbert-Grönemeyer-Konzert am Sonnabend im Dresdner Ostragehege.

Quelle: Stefan Schramm

Damit ist ein großer Trupp von Monteuren schon seit einiger Zeit beschäftigt.

"Mit dem Aufbau der Bühne haben 40 unserer Leute mit der Hilfe von sechs Gabelstaplern ganze drei Tage lang zu tun", sagt Robert Lepper, der für den Veranstalter Mawi Concerts die Einrichtung des Konzertgeländes in der Flutrinne im Ostragehege koordiniert. Kein Wunder, denn die 18 Meter hohe Bühne hat eine Grundfläche von 50 mal 25 Metern und ruht auf einem ausgeklügelten System von Gerüsten.

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Damit Herbert Grönemeyer am Sonnabend auf seiner Schiffsverkehr-Tour in Dresden Station machen kann, laufen der Aufbau der Bühne und die Einrichtung des Konzertgeländes im Ostragehege auf vollen Touren.

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Doch damit nicht genug: Für die rund 100 Lautsprecherboxen, aus der Grönemeyers Musik am Sonnabend schallen soll, müssen teils eigene Gerüsttürme errichtet werden. Und ohne Anschluss ans Stromnetz funktioniert ja auch nichts. "Wir verlegen deshalb mehrere Kilometer Kabel", berichtet Lepper. Das geschieht hauptsächlich am Sonnabend, also dem Tag des Auftritts. "Dann sind ab 7 Uhr noch mal zusätzlich 120 Leute von der Produktion hier", so Lepper weiter.

Und dann kommen auch die letzten der rund 170 mobilen Toilettenhäuschen für die Bedürfnisse der Besucher an ihren vorgesehenen Platz. So zwischen 14 und 15 Uhr soll alles fertig sein, denn ab 17 Uhr ist Einlass. Gegen 19.15 Uhr beginnt die Vorband mit ihrem Programm. "Wir haben ungefähr 18.000 Karten verkauft. Auf dem Gelände hier hätten aber auch 25.000 Personen ganz entspannt Platz", rechnet Lepper hoch.

Tatsächlich ist das Areal sehr weitläufig: Es dehnt sich zwischen dem Trümmerberg im Süden und dem Messering im Norden sowie den Ostra-Sportplätzen im Osten und der Schlachthofbrücke im Westen aus. Eine solche Fläche möchte auch abgesichert sein. "Rund herum haben wir drei Kilometer Zäune mit zwei Kilometern Sichtschutz aufgestellt, innerhalb des Geländes stehen noch 350 Meter Wellenbrecher", zählt Lepper zusammen. Sie sollen für Sicherheit sorgen, wenn der Hauptakteur des Tages etwa zwischen 20.15 und 23 Uhr auf der Bühne steht.

Danach geht übrigens alles ganz schnell. "Für den Abbau brauchen wir nur einen Tag", so Lepper. Am 7. Juni muss die Bühne dann schon wieder fürs Grönemeyer-Konzert in Salzburg fertig hergerichtet sein. Da die Auftrittstermine des Künstlers wesentlich enger sind, gibt es noch eine zweite Bühne dieser Größe. Grönemeyer wechselt zwischen beiden hin und her. Den Transport eines solchen in Einzelteile zerlegten Kolosses übernehmen acht Sattelschlepper. Vielleicht heißt ja die nächste Grönemeyer-Tour dann nicht mehr Schiffs-, sondern passenderweise Lkw-Verkehr.

Stefan Schramm

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