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„Gault Millau" kürt Dresdner Restaurant "bean&beluga" zur „Kochschule des Jahres"

„Gault Millau" kürt Dresdner Restaurant "bean&beluga" zur „Kochschule des Jahres"

Das Restaurant „bean&beluga" von Sternekoch Stefan Hermann in Dresden ist vom französischen Gourmet-Führer „Gault Millau" zur „Kochschule des Jahres" gekürt worden.

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Das „bean & beluga" von Küchenchef Stefan Hermann ist zur "Kochschule des Jahres" gekürt worden.

Quelle: DNN

Der gebürtige Schwabe wolle „nicht nur Fitness am Herd, sondern auch Kochkunst, Lebensfreude und Genusserlebnis fördern", hieß es in der am Montag veröffentlichten Deutschlandausgabe 2012 zur Begründung. Ansonsten bescheinigten die Tester Sachsens Spitzengastronomie einen sachten Aufschwung im Mittelfeld.

Der Titel „Kochschule des Jahres" ermuntere zum Weitermachen, sagte Hermann der Nachrichtenagentur dpa. Der Zögling von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt gibt sein Wissen in bis zu 15 Kochkursen jährlich weiter - auch speziell an Kinder und Männer. Dabei müssen die Teilnehmer vom Waschen des Gemüses bis zum letzten Gabelbissen alles selbst machen. Küchenchef Hermann bescheinigten die Kritiker, geschickt zwischen Klassik und Moderne zu pendeln - „bei geschmackssicherer, akkurater Zubereitung".

Die Königskrone unter Sachsens Köchen behält Dirk Schröer vom Restaurant „Caroussel" im Dresdner Hotel „Bülow Palais", der wieder 18 von 20 Punkten bekam. Seine Variation von der Raf-Tomate zeige, wie gut Tomate eigentlich schmecken könne und solle, urteilten die Tester. Der mit würzigem Knödelteig gefüllte, mit Trüffelmayonnaise „eingecremte" Ochsenschwanz sei selbst für die verwöhnten Gaumen „eine perfekte Kombination mit langem Nachklang".

Hermann sowie Detlef Schlegel („Stadtpfeifer") und Peter Maria Schnurr („Falco") in Leipzig liegen mit je 17 Punkten weiter dahinter. Schlegel hole mit Perfektion den Süden nach Leipzig, urteilte der „Gault Millau". Schnurr - Sachsens einziger Zwei-Sterne-Koch - könne verwöhnte Gaumen mit auf Kokosnusskohle angegrilltem Schweinefilet verblüffen.

Mit Till Weiß („Villers") und André Oelsner („Heine") in Leipzig sowie Ronny Einsiedel („Büttner") in Schneeberg gibt es drei Aufsteiger. Sie erhielten je einen Punkt mehr als bisher. Olav Seidel („Gasthof Bärwalde") in Moritzburg und Stephan Mießner („Elements") in Dresden wurden als Newcomer bewertet und stiegen bei 15 und 14 Punkten ein.

Seidel beeindruckte mit heimischer Bachforelle in Weißburgundersoße und dunklen Erdbeeren mit luftig schaumigem Weißkäse. Weiß punktete mit superber Entenstopfleberterrine mit würzigem Ochsenschwanzkern. Newcomer Mießner vom neuen „Elements" in Dresden überraschte mit origineller Currywurst vom Kalbskopf.

Insgesamt bewertete der „Gault Millau" 33 Restaurants in Sachsen und zeichnete 25 Küchenchefs mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Die Könner am Herd müssen dafür mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahekommt. Sieben Restaurants wurden abserviert, drei inspirierte neu aufgenommen und je fünf höher oder niedriger bewertet.

dpa

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