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Funkelstadt Dresden vermeldet 100.000 Besucher - Meinungen zur Weihnachts-Attraktion sind gespalten

Funkelstadt Dresden vermeldet 100.000 Besucher - Meinungen zur Weihnachts-Attraktion sind gespalten

Die Funkelstadt auf der Dresdner Cockerwiese vermeldet ihren 100.000. Besucher. Dies teilten die Veranstalter am Montag auf Anfrage von DNN-Online mit. Man sei mit der Zahl „sehr zufrieden", die Attraktion werde hervorragend angenommen.

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Im Märchenwald wartet die Hexe auf die Besucher der Funkelstadt - sie erntet bisher viel Lob.

Quelle: Stephan Lohse

Allerdings waren bereits am Eröffnungswochenende rund 10.000 Besucher auf das Gelände geströmt.

Veranstalter Dirk Grünig hatte im Vorfeld keine Prognose oder Erwartung abgeben wollen. Die Funkelstadt werde aufgrund der Größe des Projektes im ersten Jahr definitiv ein Zuschussgeschäft, das sich erst im Wiederholungsfall rechne, hatte er erklärt.

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Viele Buden und Cafes sollen den Besuchern die Möglichkeit zur Rast zwischen den Shows geben.

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Die Besucher zeigen sich bisher größtenteils zufrieden. So sind auf Facebook die meisten Kommentare positiv, vor allem von begeisterten Reaktionen der Kinder schreiben die Besucher. Allerdings gibt es auch Kritik. So bemängeln viele Besucher die hohen Eintrittspreise von bis zu 14 Euro pro Person. Auch „zu viel Kommerz", also zu viele und zum Teil unpassende Stände, sowie zu wenige Sitzplätze bei den Shows werden von einigen Besuchern moniert. Es sei ein „stinknormaler Weihnachtsmarkt", heißt es an manchen Stellen - nur eben mit hohem Eintritt.

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Der Weihnachtsmarkt auf der Münzgasse und dem Neumarkt

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Familie Wolf aus Wien war auf der Suche nach einer heißen Zitrone für Tochter Emilia. „Wissen Sie, was mir aufgefallen ist? Gestern kam die heiße Zitrone 1,50 Euro, heute zwei Euro", bemerkte Marco Wolf, hier mit Ehefrau Johanna.

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Der Weihnachtsmarkt auf der Hauptstraße.

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Der Weihnachtsmarkt im Stallhof.

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Weihnachtsmarkt auf der Prager Straße und am Postplatz

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Auf diesen Kritikpunkt haben die Macher bereits teilweise reagiert. So wurde Anfang Dezember ein vergünstigtes Abendticket eingeführt, ab 20 Uhr zahlen Besucher nur noch 5 Euro. Zudem haben inzwischen Kinder unter 4 Jahren freien Eintritt, anfangs mussten Eltern schon für Zweijährige eine Eintrittskarte kaufen.

Die Funkelstadt, ein 15.000 Quadratmeter großes Gelände mit drei Zelten, Shows und einem großen Markt, hat noch bis zum 30. Dezember geöffnet. Am Mittwoch, zur längsten Nacht des Jahres, plant Funkelstadtchef Dirk Grünig noch einmal etwas Besonderes: „Die Tage werden wieder länger und gleichzeitig geht die Funkelstadt in ihren Endspurt", sagt Grünig. Mit Einbruch der Dunkelheit gegen 16.30 Uhr wird auf dem Funkelmarkt ein Sonnenwendfeuer entzündet. „Das wollen wir mit den Besuchern feiern und die Funkelstadt in dieser langen Nacht besonders hell werden lassen."

Stephan Lohse

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