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Freude im Dresdner Zoo: Löwenbabys Abaja und Damien sind erstmals für Besucher zu sehen

Freude im Dresdner Zoo: Löwenbabys Abaja und Damien sind erstmals für Besucher zu sehen

Im Dresdner Zoo sind die etwa fünf Wochen alten Löwenbabys Abaja und Damien erstmals für die Öffentlichkeit zu sehen. Löwenmutter Layla hatte für ihren Anfang August geborenen Nachwuchs am Mittwochnachmittag ein neues Versteck gesucht und sich dabei ausgerechnet für das Innengehege entschieden, das für Besucher einsehbar ist.

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Löwin Layla und ihre Jungtiere sind erstmals für Besucher zu sehen.

Quelle: Stephan Lohse
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Löwin Layla mit ihren Jungtieren Abaja und Damien. Seit Mittwochnachmittag können Besucher die drei sehen.

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„Das ist natürlich ein Erlebnis“, freute sich die Dresdnerin Iris Hempel, die gemeinsam mit ihren Enkelinnen Sara und Lea das glück hatte, die Kleinen herumtollen zu sehen. „Eines hat an Mamas Schwanz gebissen“, lachten die Mädchen und freuten sich über das unerwartete Glück.

Tatsächlich haben die Besucher Glück. Denn laut Wolfgang Ludwig, dem zoologischen Leiter, war erwartet worden, dass Layla ihre Babys erst nach etwa drei Monaten der Öffentlichkeit präsentiert. Dass es jetzt auf diesem Umweg passiert, sei umso schöner.

Allerdings standen Ludwig am Donnerstagnachmittag auch einige Sorgenfalten im Gesicht. Denn als ein Fotograf für bessere Bilder über die Absperrung kletterte, ging die sonst ruhige Löwin in Habacht-Stellung. Während sie sich sonst meist bei ihrem Nachwuchs auf dem oberen Podest des Geheges aufhält, postierte sie sich kurzzeitig unten an der Scheibe. „Das ist eine klare Verteidigungshaltung“, so Ludwig.

Deswegen wollte der Fachmann auch keine Garantie abgeben, dass Layla mit ihren Jungtieren jetzt dauerhaft im sichtbaren Gehege bleibt. Fühle sie sich gestört, werde sie den Ort wieder wechseln. Aber auch wenn sie bleibt, benötigen Besucher ein wenig Glück. Denn noch schläft der Löwennachwuchs meist und erholt sich vom gelegentlichen Herumtollen. Ansonsten gehe es den Kleinen aber gut. Beide seien aus dem Gröbsten heraus. Nur die ersten Zähne nach zwei bis drei Monaten seien noch einmal eine kritische Zeit.

Wann Vater Jago hinzu stößt, sei noch unklar. Akzeptanzprobleme gebe es nicht. Noch wache Layla aber allein über ihre Babys und lasse den Vater nicht heran. Daher werden beide noch voneinander getrennt.

Die kleine Abaja soll nach Aussage von Ludwig dauerhaft in Dresden bleiben. Von Damien hingegen werden sich die Zoobesucher irgendwann verabschieden müssen. In etwa zwei bis drei Jahren wird es zu Rangfolgestreits zwischen ihm und seinem Vater kommen, so dass Damien Dresden verlassen muss. Bis dahin aber soll der Löwennachwuchs noch für lange Zeit im hiesigen Zoo zu sehen sein.

Stephan Lohse

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