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Feuerwerk bildet krönenden Abschluss des Dresdner Stadtfests – Bilanz positiv

Feuerwerk bildet krönenden Abschluss des Dresdner Stadtfests – Bilanz positiv

Drei Tage Stadtfest endeten am Sonntagabend mit einem beeindruckendem Höhenfeuerwerk. Über 1000 Künstler und 15 thematisch gestaltete Areale sowie vier Bühnen auf links- und rechtselbischer Seite erfüllten die Stadt an diesem Wochenende mit Leben.

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Das Höhenfeuerwerk beim Dresdner Stadtfest am Sonntagabend.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Die Mischung aus Altbewährtem aber auch vielen Neuerungen wurde positiv angenommen“, bilanzierte am Sonntag Klaus-Dieter Lindeck, der Chef der Dresdner Stadtfest GmbH.

„Sinnvoll war es zum Beispiel, das Ritterlager ans Königsufer zu verlegen und das Konzept auf dem Schlossplatz zu überarbeiten, so dass sich dort Straßenkünstler präsentieren konnten.“ Auf eine genaue Besucherzahl wollte sich Konzertmanager Bernd Aust, der sich um die künstlerische Seite des Stadtfestes kümmerte, nur ungern festlegen. „Ich würde aus dem Bauch heraus sagen, dass etwas mehr Leute da waren als im vergangenen Jahr, also über 500 000. Aber ich verrate auch kein Geheimnis, wenn ich sage, dass kein Mensch solche Massen zählen und seriöse Angaben dazu machen kann“, sagt Aust.

Dichtes Gedränge herrschte vor allem am Samstagabend auf der Augustusbrücke, als der Künstler Markos Aristides Kern das Georgentor in immer wieder neuen Formen illuminierte, etwa riesigen elektrischen Leiterbahnen und einzelnen Würfeln. Einige Besucher hatten bei dem dichten Gedränge Probleme mit dem Kreislauf. Ähnlich voll wurde es bei den Konzerten der Stadtfest-Stars Cassandra Steen und Axel Bosse. Am Sonntag beteiligten sich zudem knapp 500 Kinder, davon 350 im Kinderwagen, mit ihren Eltern oder anderen Verwandten an einer großen Babyparade, die seit 2005 erstmals wieder stattfand.

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Bilder des 6. Fackelschwimmens in der Elbe am Samstagabend.

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Hunderte Kinder, zu Fuß oder im Wagen, nahmen am Sonntag bei der Babyparade in Dresden teil und ehrten damit die "Geburtenhauptstadt".

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Handwerker- und Kunstmarkt beim Dresdner Stadtfest am Freitagabend.

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„Der Umzug begann am Goldenen Reiter und führte bis zum Altmarkt. Ein tolles Signal aus der Geburtenhauptstadt Deutschlands, wie ich finde“, so Lindeck. Nur wenige Stunden später gingen 6607 adoptierte Rennenten beim vierten Dresdner Entencup auf der Elbe an den Start, Den Erlös aus dem Benefiz-Wettrennen von mehr als 30 000 Euro erhält der Verein „Gut Gamig“.

Zudem wurde auf dem Neumarkt im Weindorf für einen gemeinnützigen Zweck gesammelt. Unter dem Motto „Wein mit Soli“ verkaufte die Volkssolidarität erlesene Tropfen. Der Vorsitzende der Stiftung, Ex-OB Herbert Wagner (CDU), freute sich gestern über einen symbolischen Scheck in Höhe von rund 3000 Euro. Laut einer Besucherbefragung kamen 52 Prozent der Stadtfest-Gäste aus Dresden und dem Umland, 27 Prozent aus Sachsen, 18 Prozent aus den übrigen Teilen Deutschlands und drei Prozent aus dem Ausland, insbesondere aus der Schweiz und den Niederlanden.

Einige kamen sogar gezielt aus der Ferne wegen des dreitägigen Feiermarathons in die Elbestadt. Allerdings wurde auch Kritik laut. Marianne Thonn aus Lommatzsch klagte zum Beispiel über überfüllte Plätze bei guten Konzerten, etwa dem Publikumsmagnet „Bosse“. „Ich hatte mich sehr auf seinen Auftritt gefreut, hab allerdings von dem Geschehen auf der Bühne nicht wirklich was mitbekommen. So voll war es.“ Gut besucht waren auch das Kulturrathaus, wo sich Institutionen der Stadt präsentierten, und das „Gläserne Regierungsviertel“. Letzteres zog 4000 Besucher an. Sie konnten mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und dessen Kabinettskollegen sprechen.

Christoph Stephan

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