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Fast bereit zum Losfunkeln: Funkelstadt Dresden öffnet am Freitag ihre Tore auf der Cockerwiese

Fast bereit zum Losfunkeln: Funkelstadt Dresden öffnet am Freitag ihre Tore auf der Cockerwiese

Dirk Grünig wird am Freitag nach eigener Aussage der wohl neugierigste Mensch in ganz Dresden sein - Neugierig darauf, wie viele Menschen ab 16 Uhr in seine Funkelstadt strömen und die Weltpremiere zum Leben erwecken.

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Im Märchenwald warten eine Hexe und eine Igelfamilie auf die Besucher der Funkelstadt.

Quelle: Stephan Lohse

Die Vorbereitungen für die Eröffnung laufen derzeit auf Hochtouren. Zwar kann man den Charme der weihnachtlichen Erlebniswelt bereits erahnen, doch überall auf dem 15.000 Quadratmeter großen Gelände wird dieser Tage noch gewerkelt, geschraubt, geprobt und dekoriert. Erst in der Nacht zum Donnerstag wird mit der Ausleuchtung der drei Zelte begonnen.

Dass Grünig mit Leib und Seele hinter seinem Projekt steht, schimmert als stilles Einverständnis zwischen jedem Wort hindurch. „Detailverliebt" ist zum Beispiel ein Attribut, dass er für die Beschreibung seiner fünf Themenbereiche immer wieder verwendet. Nicht zu Unrecht. Auf dem Jahrmarkt begrüßen Märchenfiguren zwischen weißen Bäumen die Besucher, im Märchenwald warten eine Hexe und eine Igelfamilie, auf dem Winterzauberplatz wiederum die Geschichte eines Menschen, der sich in die Eisprinzessin verliebt und sich dadurch den Zorn der Königin zuzieht. Nicht zu vergessen der Pirat im Märchenhafen, dessen Geschichten aus aller Welt durch Auftritte afrikanischer Akrobaten oder einer rumänischen Brassband unterlegt werden, oder das Atelier von Meister Schnippelscher.

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Viele Buden und Cafes sollen den Besuchern die Möglichkeit zur Rast zwischen den Shows geben.

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Bei all dieser liebevollen Gestaltung mutet es jedoch etwas seltsam an, dass Grünig sich selbst als Weihnachtsmuffel beschreibt. „Schon seit früher Jugend, das war mir immer viel zu stressig", erinnert er sich. Mit der Funkelstadt hat er jetzt aber ein Weihnachten gestaltet, wie es sein sollte, es vielleicht aber niemals war - eine Welt der Fantasie. Eines ist wohl sicher: Grünig ist sein strengster Kritiker. „Nichts darf kitschig werden", so sein Motto.

Bis zum 30. Dezember ist die Funkelstadt von Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 22 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 10 bis 22 Uhr geöffnet (am Heiligen Abend nur bis 16 Uhr). Wie viele Besucher die Stadt nun besuchen werden, vermag Grünig nicht zu schätzen. „Ich bin tierisch gespannt, ob es richtig losfunkelt".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.11.2011.

Christin Grödel

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