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„Es war traumhaft“ – Dresdner Fußballfans zu Gast bei der EM in Polen und der Ukraine

„Es war traumhaft“ – Dresdner Fußballfans zu Gast bei der EM in Polen und der Ukraine

Halle, Thalheim oder Spenge: Bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine haben die deutschen Fußballfans nicht nur bei den Spielen der eigenen Nationalelf „Flagge“ gezeigt.

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Dresden beim Finale der Fußball-EM: Hier durch eine Fahne des Dresdner SC. Und auch einige Fans von Dynamo waren im Stadion.

Quelle: Privat

Auch zahlreiche Fans aus Dresden waren vor Ort und genossen die Atmosphäre des „wilden Ostens“.

So waren bei vielen Spielen Fans mit Fahnen und Schals von Dynamo Dresden im Bild, die die Sommerpause nutzten, um Fußballluft außerhalb der zweiten Liga zu schnuppern. Andere nutzten das Turnier, um neben den Stadien auch die Landschaft kennenzulernen.

Olaf Mann aus Cotta berichtet beispielsweise, wie er im polnischen Dorf Smolnik das Spiel zwischen Polen und Tschechien sah, um dann dank pollnischer Gastfreundschaft in einem polnischen Reisebus zum Deutschland-Spiel in Lemberg zu geraten und in Polen fast mit einem Hirsch zusammengestoßen wäre.

Einzig zum Fußball war dagegen Roy Helbig in die Ukraine gereist. Die deutsche Elf sah er zwar nicht, dafür ein Viertelfinale sowie das Finale in Kiew. „Das war traumhaft, besser hätte es nicht sein können“, berichtet er nach seiner Rückkehr nach Dresden am Montag. „Es war wahnsinnig viel los in Kiew.“ Überall in der Stadt sei die Stimmung hervorragend gewesen. Viele Polen und Ukrainer hätten eine tolle Stimmung verbreitet und schon in der Stadt laut gefeiert.

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Deutschland gegen Italien: Public Viewing zum EM-Halbfinale am Dresdner Königsufer.

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Deutschland gegen Dänemark: Dresdner Fans fiebern mit.

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Über 11.000 Fußball-Fans verfolgten das erste Gruppenspiel der Deutschen Nationalmannschaft am Dresdner Elbufer.

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Den deutschen 4:2-Sieg im Viertelfinale der Fußball-EM gegen Griechenland haben tausende Dresdner gemeinsam beim Public Viewing am Elbufer oder in Kneipen und Restaurants in der Stadt gefeiert.

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Volles Haus am Dresdner Elbufer: 11.000 feiern im regen den Sieg Deutschlands gegen die Niederlande.

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Die Ukraine sei allerdings ein teures Pflaster gewesen. Helbig, der schon die EM 2004 in Portugal und die WM 2010 in Südafrika besucht hat, erzählt von teuren Hotels und noch teureren Flügen. Das Halbfinale in Donetzk habe er daher schweren Herzens abgesagt, obwohl es Tickets gegeben hätte. Flug und Unterkunft seien nicht bezahlbar gewesen. Dafür sah er das deutsche Halbfinale auf der Fanmeile in Kiew. „Die Ukrainer haben dort mit uns Deutschen getrauert“, erinnert er sich.

Eines wird ihm zudem besonders in Erinnerung bleiben: Der Fan des Dresdner SC, der in seiner Freizeit ein privates Museum für den Club von Helmut Schön und Richard Hofmann aufbaut, hatte zuvor mit Freunden extra eine große Fahne seines Lieblingsvereins gemalt. Sowohl beim Viertelfinale als auch beim Finale fingen die Fernsehkameras das schwarz-rote DSC-Transparent mehrfach ein. „Das war schon Klasse“, freute er sich über die gelungene Aktion.

sl

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