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Erstes Fashion-Design-Festival Dresden endet mit verkaufsoffenem Sonntag – Veranstalter zufrieden

Erstes Fashion-Design-Festival Dresden endet mit verkaufsoffenem Sonntag – Veranstalter zufrieden

Mit einem Tag voller Aktionen im Einzelhandel ist am Sonntag das erste Dresdner Fashion-Design-Festival zu Ende gegangen. Zahlreiche Läden in der Innenstadt und im Elbepark luden zum verkaufsoffenen Sonntagnachmittag.

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Quelle: Tanja Tröger

Ausgefallen gekleidete Models belebten Schaufenster, Galerien, die Fußgängerzone und sogar Straßenbahnen.

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Den Wettbewerb der Nachwuchsdesigner konnte Katrin Singer für sich entscheiden.

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In der Centrum-Galerie konnten sich Besucher mit einem „Zurück in die Zukunft“-DeLorean samt verrücktem Professor auf Zeitreise begeben. Landete man in den 1970er Jahren, flatterten die Schlaghosen bei „Saturday Night Fever“. Noch weiter zurück traf man die Fürstin Lubomirska von Teschen, die erste polnische Mätresse von August dem Starken, und den Dresdner Hofstaat in wallenden Barock-Roben. In den Schaufenstern von C&A „wohnten“ zwei Models und präsentierten aktuelle Herbst-Outfits. „Oar, das find ich so was von schön“ schwärmte eine Frau, als sie auf der Prager Straße an den Druckkleidern von Anne Schulz vorbeilief. Einige Models fuhren sogar mit Schaufensterpuppen-Torsi auf dem Rücken Straßenbahn und zeigten Kleidung von Dresdner Läden wie dem „Black Sheep“.

22-jährige Dresdnerin erhält Nachwuchsdesignerpreis

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Die 22-jährige Katrin Singer (r) gewann den Nachwuchsdesignerpreis.

Quelle: Tanja Tröger

Bereits seit Donnerstag stellten sich etwa 15 Nachwuchs-Designer, ergänzt von etablierteren Labels und der Dresdner Fachhochschule für Design, in der „Concept Hall“ am Postplatz vor. Zuvor hatten die jungen Leute die leeren Räume im Haus am Zwinger eigenhändig gemalert und eingerichtet – eine Heidenarbeit, wie Katrin Singer erzählte. Die 22-jährige hat ihre Ausbildung an der Modefachschule Dresden abgeschlossen und will nun noch einen Bachelor-Abschluss im Studiengang Modedesign draufsatteln. Neben der Ausstellung in der Concept Hall organisierte die zierliche junge Dame auch die „Straßenbahn-Modenschauen“. „Ich finde das ganze Festival-Projekt gut und möchte das unterstützen. Ich denke, dass es Dresden voranbringt, wenn man so was macht.“

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Für den Dresdner Semperopernball 2014 haben sich am Montagabend 40 Paare sowie 14 Einzeltänzer als Debütanten empfohlen. Unter den strengen Augen von Weltmeister-Tänzerin und Choreographin Sabine Lax tanzten die Anwärter vor einer Jury vor.

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Zehn junge Frauen und drei Herren bewerben sich um die begehrten Titel.

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Am Donnerstag wurde das Fashion Design Festival in der Concept Hall am Zwinger eröffnet.

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Die Albertbrücke erhält unter den Brückenbogen des Elberadweges Schutzdächer. Die sollen Radler und Fußgänger vor herabfallenden Steinen schützen.

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Gegen den VfR Aalen holte das Team von Trainer Olaf Janßen den ersten Saisonsieg.

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Das Festival bringt aber auch Katrin Singer voran: Die Studentin wurde nämlich am Freitagabend mit dem „QF-Fashion-Evening-Nachwuchspreis“ ausgezeichnet. Nun erhält sie nicht nur 1500 Euro Preisgeld, sondern darf ihre Kreationen drei Monate lang in der QF-Passage zeigen. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich gewinne und mich sehr gefreut. Ich hätte nicht gedacht, dass meine experimentellen Entwürfe ausgewählt werden, denn der Stil der anderen Teilnehmer und auch der QF-Passage ist komplett anders als meiner“, so die Siegerin. Der zweite Preis ging an Alexander Hübner, Platz drei belegte Carla Beyer.

City Management zufrieden: „voller Erfolg“

Das erste Fashion Design Festival sei ein voller Erfolg gewesen, trotz der kurzen Vorbereitungszeit von einem Vierteljahr, freute sich Jürgen Wolf, Chef des Veranstalters City Management Dresden. „Wir haben viel erreicht, haben Aufmerksamkeit für junges Design in Dresden geschaffen.“ Lobend äußerte sich Wolf zudem über die gute Zusammenarbeit von Handel und Designern – das sei nicht immer leicht. „Wichtig war, dass uns die großen Galerien geholfen haben.“ Auch der Dresdner Handel seit mit dem Festivalverlauf sehr zufrieden gewesen.

Für die nächste Festival-Ausgabe, die vom 3. bis 5. Oktober 2014 stattfinden soll, sieht Wolf aber noch Verbesserungspotential: „Ich wünsche mir, dass wir dann auch die Douglas’ und H&Ms dabeihaben. Außerdem wollen wir das Branding noch viel deutlicher machen.“ In der Tat war zwischen den Festivalorten kein „roter Faden“ erkennbar. Viele Läden dekorierten ihre Verkaufsräume zwar mit Hinweisen auf die eigenen Aktionen, die Zugehörigkeit zum Fashion-Design-Festival war jedoch kaum erkennbar.

ttr

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