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Erfolgreiche Premiere: 3000 Gäste strömen zum „HandmaDDe-Markt“in Dresden

Erfolgreiche Premiere: 3000 Gäste strömen zum „HandmaDDe-Markt“in Dresden

Es war die Premiere und wurde sogleich ein voller Erfolg: Der Alte Schlachthof zu Dresden platzte zur Erstausgabe des „HandmaDDe“-Marktes förmlich aus allen Nähten.

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Michaela Klein präsentierte ihren selbstgemachten „Schnick-Schnack für jede Lebenslage“.

Quelle: Jane Jannke

Mehr als 3000 Liebhaber von Selbstgebasteltem, -gehäkeltem oder -kredenztem bestürmten am Sonntag die rund 100 ausgewählten Händler. Vor dem Eingang bildeten sich über Stunden lange Schlangen.

Da war er endlich, der Frühling. Am Sonntagmittag schickte er die Sonne als Botin voran – und brachte zahlreiche wintermüde Dresdner vor die Tür. Wohl auch diesem besonderen Lockmittel war es geschuldet, dass auf den erstmals in Dresden stattfindenden „HandmaDDe-Markt“ ein regelrechter Run einsetzte. Gerade am Schlachthof angekommen, wurden die fröhlichen Gesichter bei vielen erst mal wieder etwas länger: Denn bevor es liebevoll von Hand gefertigte Produkte zu sehen gab, hieß es erst mal Schlange stehen.

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Rund 100 Händler boten auf dem ersten HandmaDDe-Markt selbstkreierte Schätze an.

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„Der Andrang ist wirklich überwältigend, damit hätten wir so nie gerechnet“, zeigte sich Veranstalterin Maria Mendrok in der überfüllten Eingangshalle perplex. Mendrok hatte den „HandmaDDe-Markt“ zusammen mit Kollegin Nicole Neuber initiiert, die Idee dafür holten sich beide aus Berlin, wo solche Kreativmärkte bereits zum guten Ton gehören. Das Prinzip dahinter ist simpel und besonders zu gleich. Die einzige Regel lautet: Alle verkauften Produkte müssen von Hand gemacht sein. Ob Kleidung aus Stoff oder Filz, Schmuck aus Naturmaterial, Spielzeug aus Holz oder Leckereien vom Muffin bis zum selbst gefertigten Sirup – bloß keine Massenware.

Um das zu garantieren, wählten Maria Mendrok und Nicole Neuber ihre Händler sorgsam aus. „Wir hatten über 300 Bewerber und haben uns davon die unserer Meinung nach besten rausgepickt“, so Mendrok. Kreative und Künstler aus Berlin, Bayern, Sachsen und sogar der Schweiz durften ihre Waren und Werke schließlich am Sonntag vorstellen.

Bei Michaela Klein, die extra aus Berlin angereist war, konnte man etwa „Schnick-Schnack für jede Lebenslage“ bestaunen – und natürlich auch käuflich erwerben. Darunter neckische Schutzhüllen aus gepunktetem Stoff samt Tragegriff für die Milchtüte. „Das sieht hübsch aus und macht das Transportieren leichter. Außerdem isoliert es auch etwas gegen das Erwärmen, wenn die Tüte länger außerhalb des Kühlschranks steht“, erklärt die Händlerin. Vom Dresdner „HandmaDDe-Markt“ ist sie durchweg begeistert. „Nur der Andrang könnte doch ein klein wenig geringer sein, so bleiben die Leute kaum stehen, weil sie sich gegenseitig weiterschieben.“ Eine kleine Kritik am Rande, denn insgesamt war die Stimmung dies- wie jenseits der Verkaufstheken glänzend.

Das bestätigten am Abend auch die Veranstalter. Kaum im Dresdner Messe-Kalender angekommen, können sie sich jetzt schon Gedanken machen, wie sie das Platzproblem beim nächsten Mal in den Griff bekommen. Denn das ist jetzt schon fest in Planung, wie Maria Mendrok verriet. „Aber ob wir beim nächsten Mal wirklich in eine größere Location umziehen, ist noch völlig offen.“ Im Advent soll zunächst eine Weihnachtsedition des Marktes geben – diesmal aber gleich an zwei Tagen.

Jane Jannke

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