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Eisdisco und verlängerte Öffnungszeiten: Dresdner Ostragehege erwartet mehr Schlittschuhläufer

Eisdisco und verlängerte Öffnungszeiten: Dresdner Ostragehege erwartet mehr Schlittschuhläufer

„Jetzt haben wir ja königliches Eislaufwetter“, meint Steffen Baronick. „Ich kann nur hoffen, dass das so bleibt“, fügt der Hallenmanager der Energieverbund-Arena an.

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Da winkt der Weihnachtsmann von der Eismaschine: Im Ostragehege ist alles gerüstet für den Ansturm der Schlittschuhläufer zum Jahresende.

Quelle: Uwe Hofmann

Seit Mitte Oktober können Eissportfreunde im Ostragehege die Schlittschuhe umschnallen und über die Eisschnelllaufbahn gleiten. Gekommen sind jedoch weniger als erwartet. „Bisher hat es am Wochenende meist geregnet“, klagt Hallenmeister Baronick, der neben der Eisfläche unter freiem Himmel auch für die benachbarte Trainingshalle und die Heimspielstätte der Dresdner Eislöwen verantwortlich ist. Mit rund 20.000 Besuchern liegt das freie Eislaufen in diesem Winter bisher unter den Zahlen des Vorjahres.

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Schlittschuhläufer werden in das Ostragehege eingeladen. Dort gibt es zum Jahresende verlängerte Öffnungszeiten und eine Eisdisko.

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Das soll sich nun ändern. „Jetzt ist die Regenzeit vorbei. Jetzt ist Winter und wir arbeiten wieder auf unser Ziel zu, 100.000 Besucher bis Ende März zu begrüßen“, sagt Baronick. Im vorigen Jahr kamen rund 97.000 Läufer. Der Hallenmanager weiß, das mit den letzten beiden Dezemberwochen die besucherstärksten des Jahres noch vor ihm liegen. Wenn alles gut läuft, kommen vor und nach Weihnachten bis zu 25.000 Schlittschuhläufer ins Ostragehege.

Mit besonderen Angeboten will der Hallenmanager das Optimum aus der starken Nachfrage herausholen. So gelten vom 16. Dezember bis zum 5. Januar verlängerte Öffnungszeiten. Am 28. Dezember wird zudem zur „Dresdner Eis-Disco XXL“ geladen, einer Party auf Schlittschuhen, bei der Besucher erstmals bis Mitternacht in der Energieverbund-Arena, der Trainingseishalle und der Eisschnelllaufbahn feiern können.

Mit den längeren Öffnungszeiten habe man beim „Studenten XXL“, zu dem immer am letzten Mittwoch eines Monats in die Trainingseishalle geladen wird, ganz gute Erfahrungen gemacht, begründet Baronick, der für das Attribut „XXL“ aber noch andere Argumente ins Feld führt: „5600 Quadratmeter Eislauffläche sind ein Alleinstellungsmerkmal“, sagt er mit Blick auf die Konkurrenz, die derzeit aus einer 600 Quadratmeter großen Fläche auf dem Hirsch und einer Eislauffläche im Innenhof des Taschenbergpalais’ besteht, im Januar mit einem Angebot auf dem Altmarkt verstärkt wird.

Mit der Disco will der Platzhirsch im Ostragehege besondere Anreize schaffen. Die Besucher werden dabei auf den drei Eisflächen mit unterschiedlicher Musik beschallt. Während sie in der Trainingshalle um einen DJ-Pult ihre Runden drehen, wird es in der Mitte der Eisschnelllaufbahn ein kleines Hüttendorf geben, während aus den Lautsprechern dazu passende Après-Ski-Klänge schallen. In der Eisarena gibt es Chartmusik für ein breites Publikum.

Auch sonst gebe es viele Gründe, zum Ende des Jahres ins Ostragehege zu kommen. Noch vier Mal vor Weihnachten führt der Dresdner Eislauf-Club das Eismärchen Aschenputtel in der Energieverbund-Arena auf. Die Vorstellungen seien zwar alle ausverkauft, an der Abendkasse könne man aber noch Tickets bekommen, sagt Baronick. Gut angenommen werde die diese Saison ins Leben gerufene „Schlitt-Schule“, bei der Gruppen ab acht Personen vier verschiedene Eislauf-Pakete buchen können.

Uwe Hofmann

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