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Einzigartige Schmuckstücke aus Porzellan - Beate Pfefferkorn gestaltet aus dem "weißen Gold" edlen Schmuck für Feste und Alltag

Einzigartige Schmuckstücke aus Porzellan - Beate Pfefferkorn gestaltet aus dem "weißen Gold" edlen Schmuck für Feste und Alltag

Modeaccessoire, Lieblingsstück, Mitbringsel, Glücksbringer, Ehering - Schmuck ist längst nicht mehr eintönig, sondern vielfältig. Vor allem Frauen lieben Schmuck und können (fast) nie genug davon haben.

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Beate Pfefferkorn kreiert große und kleine Schmuckstücke aus Porzellan in verschiedenen Farben und Formen. Hingucker sind sie in jedem Fall.

Quelle: Carola Fritzsche

Für sie kreiert Beate Pfefferkorn Schmuckstücke aus Porzellan, die in jeder Hinsicht besonders sind. Das Material, die Farbe und der Klang sind wichtige Komponente dieser teilweise ausgefallenen Einzelstücke. "Was mich an Schmuck fasziniert: Schmuck ist Kommunikation ohne Worte", sagt die diplomierte Künstlerin. "Jedes Schmuckstück gibt über den Träger viel preis: Ansichten, den sozialen Status oder individuelle Vorlieben."

Von 2002 bis 2011 studierte die gebürtige Dresdnerin Kunst in der Fachrichtung Plastik und dem Studiengang Keramik in Halle. Das Studium zog sich durch die Geburt ihrer zwei Kinder hin. "Ich wusste schon mit zwölf Jahren, dass ich auf Burg Giebichenstein in der Hochschule für Kunst und Design studieren wollte", sagt Beate Pfefferkorn. Dort sei sie im Sommerferienlager gewesen und das besondere Flair der Burg habe sie gleich fasziniert. Deswegen bewarb sie sich schon früh für ihr Studium. Nach einem dreitägigen, strengen Auswahlverfahren, bei dem jeden Tag zwei Arbeiten abgegeben werden mussten, wurde sie 2001 angenommen. "Ich war so glücklich, dass ich es beim ersten Mal geschafft hatte", sagt sie.

Bei ihrer Diplomarbeit griff sie das Thema Schmuck zum ersten Mal auf. "Ich habe große Halsketten hergestellt, die den ganzen Brustbereich abdecken und so nicht nur den Blick auf den Kopf des Gegenübers lenken, sonder gleichzeitig eine Art Schutz bieten", erzählt sie. "Mich faszinierte das soziologische Phänomen des Schmucks. Viele Kulturen verwenden für ihre Rituale besonderen Schmuck." Über die Jahre hat sie diese Ritualstücke auch in den Alltag transformiert und stellte kleinere Ketten her. "Die großen Schmuckstücke sind für besondere Anlässe. Die kleinen Stücke sind eben alltagstauglicher", sagt die Künstlerin. So stellte sie auch Ohrringe und Ketten mit verschiedenen Farbverläufen und Mustern für jeden Geschmack her. Dabei kommen auch öfter andere Materialien wie Lava oder Bergkristall zum Einsatz. Doch hauptsächlich sind die Stücke aus Porzellan. "Ich arbeite gern mit Porzellan. Es ist so rein und ein schöner Farbträger", schwärmt sie. Je nach Art und Größe ist eine Kette ab 120 Euro zu haben.

2008 eröffnete sie in Übigau ihre Werkstatt "Elementaris". Seit letztem Jahr ist sie selbstständig und reist auf Messen und Ausstellungen, um ihre Schmuckstücke zu präsentieren und zu verkaufen. Ihre Inspiration kommt dabei eher zufällig. "Manchmal sehe ich etwas auf der Straße oder auch an älteren eigenen Stücken und plötzlich beginnt mein Kopf zu arbeiten", sagt sie. "Ich möchte meinen Schmuck immer gern weiterentwickeln." Dies sei meist ein langer Prozess, der beim Probieren beginnt und dann weiter verfeinert wird. Wichtig ist dabei für sie auch der Klang ihrer kleinen Werke. "Wenn man das Schmuckstück umlegt, gibt es einen wunderschönen Laut ähnlich wie bei einem Windspiel", erklärt sie.

Nun konzentriert sich die 29-Jährige auf die Weihnachtsvorbereitungen, die wieder anlaufen. Ebenfalls will sie ihr Galerienetz weiter ausbauen und auf Messen ihre Kostbarkeiten präsentieren. "Ich hoffe, dass mein Schmuck weiterhin positiv angenommen wird", sagt sie. "Jeder Träger gibt meinen Schmuckstücken seinen ganz persönlichen Hauch, das finde ich so faszinierend." Juliane Just

Werkstatt "Elementaris", Carrierastraße 7, 01139 Dresden, Tel.: 0176/64 97 88 23; www.elementarisbypfefferkorn.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.09.2012

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