Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner kicken gegen Diskriminierung: 400 Aktive und Fans bei Fußballturnier gegen Rassismus

Dresdner kicken gegen Diskriminierung: 400 Aktive und Fans bei Fußballturnier gegen Rassismus

Mehr als 400 Fußballfans aus Dresden und ganz Deutschland haben am Sonntag im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion und dem angrenzenden Ostragehege ein Zeichen gegen Rassismus in Fußball und Gesellschaft gesetzt.

Voriger Artikel
Seifenkistenrennen an der Saloppe Dresden: „Regnet es? NEIN!“
Nächster Artikel
Die Zwickauer Jenix bringen ihren Pop/Rock auf das Dresdner Stadtfest

Fußball fair und friedlich: So haben rund 400 Teilnehmer am Sonntag ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollen.

Quelle: Claudia Löwe

Zum 1. Freizeit-Fußballcup „kick racism: antirassistisches Fußballturnier in Gedenken an Marwa El-Sherbini“ traten 24 Freizeitteams gegeneinander an und zeigten dabei, dass Fußball im besten Fall fair und friedlich ist.

php0f19d371b4201207082218.jpg

Mit einem antirasssistischen Fußballturnier haben rund 400 Aktive in Zuschauer am Sonntag in Dresden ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen wollen.

Zur Bildergalerie

„Zumindest hier und heute zeigt Dresden, dass es weltoffen ist“, freute sich auch Sebastian Vogel, Vorsitzender des Dresdner Ausländerrates. Der Ausländerrat hatte zusammen mit dem DSC-Fanrat, einem Zusammenschluss der Fußballfans des Dresdner SC, und der Gruppe raddix den Cup ins Leben gerufen.

In durchgehend fairen und freundschaftlichen Duellen setzte sich schließlich in einem spannenden Finale das Dresdner Freizeitteam „Keeds United“ vor dem SVVN, dem Vietnamesischen Studentenverein Dresden-Nord, durch. Angetreten waren neben Freizeitteams aus Dresden, Berlin, Jena oder Leipzig auch Mannschaften von parteinahen Organisationen, der 30. Mittelschule Dresden und des Ausländerrates.

Unter die Freizeitkicker hatte sich mit Willi Richter auch ein gestandener Fußballspieler gemischt. Der oberligaerfahrene Akteur, der aktuell in der sächsischen Landesliga spielt, erreichte mit seinem Team 1. FC Panoptikum immerhin das Viertelfinale.

Das Turnier wurde von den Fans des Dresdner SC komplett ehrenamtlich organisiert. Auch die Gastronomen wie das Cafe Laika in der Kamenzer Straße in der Dresdner Neustadt arbeiteten an diesem Tag ehrenamtlich, informierten die Veranstalter. Alle Einnahmen sollen der Familie der vor drei Jahren in Dresden ermordeten Marwa El-Sherbini zu Gute kommen.

El-Sherbini war am 1. Juli 2009 im Dresdner Landgericht ermordet worden. In der vergangenen Woche erinnerte der Dresdner Ausländerrat der Ägypterin, unter anderem mit einer Gedenkveranstaltung vor dem Landgericht.

red.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard

Viele können ihn kaum erwarten, den Herbst. Denn dann geht es mit Korb und Messer los in den Wald, um Pilze zu sammeln. Gut, wenn man sich ein wenig in Sachen Pilzen auskennt. Wir verlosen drei Bücher "Welcher Pilz ist das? Extra. Pilze und ihre Baumpartner" vom Kosmos Verlag. mehr