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Dresdner gewinnt Cosplayer-Wettbewerb der "Dreamhack"

Gamer-Event in Leipzig Dresdner gewinnt Cosplayer-Wettbewerb der "Dreamhack"

Seit vergangenem Sommer wurde an „Rons Rusty Gear“ genäht, geklebt und geschraubt. In seinem Kostüm stecken insgesamt 120 Arbeitsstunden. Am Samstag holte sich Ronald Kellner aus Dresden dafür den Lohn.

Kostümiert als Gaming-Helden Die Teilnehmer des Cosplay-Wettbewerbs bei der Dreamhack in Leipzig.

Quelle: Robert Nößler

Leipzig. Seit vergangenem Sommer wurde an „Rons Rusty Gear“ genäht, geklebt und geschraubt. In seinem Kostüm stecken insgesamt 120 Arbeitsstunden. Am Samstag holte sich Ronald Kellner aus Dresden dafür den Lohn. Der 25-Jährige gewann auf der Dreamhack in Leipzig den Wettbewerb für das beste Cosplay-Kostüm in der Hauptkategorie "Best in Show" und setzte sich damit gegen zwei dutzend Mitbewerber durch.

Karneval der Gamer: Bei der Dreamhack in Leipzig wurden am Samstag die besten Cosplayer gekürt. Wir zeigen die aufwändigsten, ausgefallensten und skurrilsten Kostüme.

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Die Tribünen in der Event-Arena auf der Neuen Messe waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Mehr als 1000 Gaming-Fans wollten sich die Preiseverleihung am Samstagabend bei der Deutschland-Premiere des eSports-Festivals nicht entgehen lassen. „Unfassbar, damit hatte ich nicht gerechnet bei dieser starken Konkurrenz“, sagte der schwer bewaffnete Sachse nach seinem Sieg. Sein düsterer Endzeit-Krieger in Lederkluft aus dem Taktik-Rollenspiel „Dustwind“ geht nicht ohne Riesenhammer, Gasmaske und Schutzbrille aus dem Haus. „Das Spiel, aus dem die Figur stammt, erscheint erst noch. Es programmiert ein Freund von mir“, verriet Kellner.

Ronald Kellner alias "Rons Rusty Gear" aus Dresden holte sich den Sieg beim Cosplay-Wettbewerbs der Dreamhack in Leipzig.

Quelle: Robert Nößler

Die Jury lobte vor allem die Kombination verschiedener Techniken und den Detailreichtum. „Dreckig, kaputt, da stehe ich drauf“, sagte der Dresdner, der seit fünf Jahren Cosplay-Kostüme anfertigt und nun seine erste Auszeichnung einheimste. Für ihn geht es nun im Sommer nach Jönköping zur „Ur“-Dreamhack nach Schweden – der Hauptpreis des von Nightshift Cosplay ausgelobten Wettbewerbs.

Schwer bewaffnete Barbaren, furchteinflößende Monster und jede Menge leicht bekleidete Elfen waren am Samstag auf der Messe zu bewundern. Insgesamt 25 Cosplayer wurden für den Wettbewerb ausgewählt und durften sich auf der Bühne dem Publikum präsentieren. In drei der fünf Wettbewerbs-Kategorien siegten weibliche Cosplayerinnen, für beste Rüstung (Jessica als „Traveling Tine“ aus „Castanic Tera“), beste Stoffarbeit (Sarah als „Swordsman“ aus „Ragnarok Online“) und beste Körperbemalung (Michelle als „Blutelfen-Kriegerin“ aus „World of Warcraft“). Den Jury-Sonderpreis „Judges Choice“ holte sich Jonas Schönewolf alias „Chaosbarbar“ aus dem Spiel „Warhammer“ – ein Freund von Kellner, der sein Glück ebenfalls kaum fassen konnte.

Robert Nößler

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