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Dresdner begrüßen mit großem Feuerwerk das Jahr 2014 - Polizei vermeldet "relativ ruhige" Silvesternacht

Dresdner begrüßen mit großem Feuerwerk das Jahr 2014 - Polizei vermeldet "relativ ruhige" Silvesternacht

Mit einem großen und bunten Feuerwerk haben die Dresdner das neue Jahr begrüßt. Bei bestem Wetter und sternenklarem Himmel erstrahlte ein riesiges Feuerwerk im Nachthimmel.

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Über der barocken Altstadt erhellten zahlreiche Raketen den Nachthimmel.

Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Bereits weit vor Mitternacht schoss Rakete um Rakete in den Himmel. Vor allem am Elbufer und auf den Elbbrücken beobachteten Tausende das Spektakel. Die größte Silvesterparty der Stadt stieg wieder auf dem Theaterplatz. Dort blieb nach Angaben der Polizei alles friedlich.

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Mit einem bunten Feuerwerk haben die Dresdner das Jahr 2014 begrüßt.

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Auf dem prall gefüllten Theaterplatz tanzten und feierten rund 20.000 Menschen bis tief in die Nacht. Die kleinen Gäste wurden ab 19 Uhr mit einem eigenen Kinderfeuerwerk und Unterhaltung durch Clown Theo ins kommende Jahr geleitet. Das anschließende Erwachsenen-Bühnenprogramm startete mit einem Auftritt von Michael Heinemann, bevor dann DJ Daniel Pavel im Wechsel mit der Partyband „Jolly Jumper" das Zepter zunächst bis Mitternacht übernahmen.

Das große Feuerwerk stammte in diesem Jahr vom Pyro-Games-Sieger Mathias Kürbs. Auf der Augustusbrücke drängten sich Tausende Menschen, auch die Brühlsche Terrasse und die Wiesen beiderseits der Elbe quollen vor Feiernden über, die sich das Feuerwerk-Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Während sich Brücke und Elbwiesen gegen 1 Uhr bereits erheblich geleert hatten, beendeten „Jolly Jumper" erst gegen 1.30 Uhr ihren letzten Auftritt auf dem Theaterplatz. Da war der Platz vor der Bühne noch angefüllt mit Menschen, die fröhlich zu Musik aus der Konserve weiter tanzten.

Außerhalb des Theaterplatzes, der als „knallerfreie Zone" fungierte, wurde bereits vor Mitternacht wild geböllert. Zahlreiche Feuerwerksraketen erhellten den ganzen Abend lang den Himmel über der historischen Altstadt. Der eine oder andere Feuerwerkskörper verirrte sich zwar auch über

die Absperrung zur Silvesterstadt, weitere Vorfälle gab es jedoch nicht. Einziger Wermutstropfen der größten Open-Air-Silvesterparty der Stadt waren die langen Schlangen an den Toiletten.

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Auch im Dresdner Umland - so wie hier in Meißen - wurde kräftig gefeiert.

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Laut und farbenfroh hat die Welt das neue Jahr begrüßt.

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Die Polizei vermeldete für das Stadtgebiet insgesamt 142 Einsätze. Insgesamt sei der Jahreswechsel aus Sicht der Beamten „relativ ruhig“ verlaufen. Drei Mal mussten Einsatzkräfte ausrücken, weil Autos durch Pyrotechnik beschädigt wurden. So wurde an der Karlsruher Straße eine Mülltonne in Brand gesetzt. Dabei wurde auch ein daneben parkender Lkw beschädigt. Mehrere Brände und Sachbeschädigungen an Automaten und Briefkästen durch Böller wurden ebenfalls registriert. Zudem gab es drei Anzeigen wegen illegaler Silvesterböller.

In unschöner Erinnerung werden auch die Bewohner eines Hochhauses am Albert-Wolf-Platz den Silvesterabend behalten. Vermutlich durch Pyrotechnik kam es gegen 0.30 Uhr auf einem Balkon im zehnten Stock eines 17-stöckigen Hauses zu einem Brand, informierte die Polizei. Da die Mieter zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause waren, griff das Feuer auf die Wohnung über und verursachte einen Schaden in unbekannter Höhe. Insgesamt sieben Hausbewohner wurden durch den Rauch verletzt, die gesamte 10. Etage musste evakuiert und die Anwohner in Ersatzunterkünften untergebracht werden.

Die Feuerwehr musste nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzamtes 60 Mal ausrücken, etwas öfter als im Vorjahr. Die Zahl der Rettungswagen-Einsätze lag bei 220. Das sind deutlich mehr als beim Jahreswechsel 2012/13. In mindestens 50 Fällen war übermäßiger Alkoholgenuss der Grund für das ausrücken, teilte Feuerwehr-Sprecher Thomas Mende mit.

Für das Umland meldet die Polizei 88 Einsätze, darunter fünf Containerbrände, vier Sachbeschädigungen an Automaten und Briefkästen durch Pyrotechnik, fünf Schlägereien und vier hilflose alkoholisierte Personen. Insgesamt waren im Bereich der Polizeidirektion Dresden neben den Regulären Beamten auch 35 Beamte der Inspektion Prävention/Zentrale Dienste und 94 Beamte der Bereitschaftspolizei unterstützend im Einsatz.

sl

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