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Dresdner Zoofreunde-Verein lud zum alljährlichen Tierpaten-Sommerfest in den Zoo

Dresdner Zoofreunde-Verein lud zum alljährlichen Tierpaten-Sommerfest in den Zoo

Am Sonnabend lud der Dresdner Zoofreunde e. V. wieder zum alljährlichen Tierpaten-Sommerfest. Für insgesamt 91 Tierarten haben die Dresdner bereits Patenschaften übernommen.

Seit seiner Gründung 1992 hat der Verein der Zoofreunde dem Zoo insgesamt fünf Millionen Euro gespendet. Darunter befinden sich auch Gelder der Tierpaten. Mit der Übernahme einer Pflegschaft, deren Zeitraum man selbst bestimmen kann, trägt der Pate zur artgerechten Haltung des Tieres bei. Die neuen Anlagen für die Roten Pandas und auch für die Erdmännchen, für die die DNN die Patenschaft übernommen haben, sind allein aus Spenden der Zoofreunde finanziert worden.

Hans-Jürgen Ullmann aus Dresden ist schon seit zwei Jahren Pate für Kamerunschaf Kati aus dem Streichelzoo. "Ich wollte ein Tier haben, das man schnell erkennt. Das Fell der meisten Kamerunschafe ist eigentlich braun, meine Kati aber ist schwarz", erklärt der Rentner. Mit der Patenschaft möchte er auch seinen Enkeln eine Freude machen.

Ein besonders trauriges Schicksal ereilte in den vergangenen Monaten die Humboldtpinguine im Zoo. Susanne Menzer ist seit einem Jahr Pinguin-Patin, umso mehr betrüben sie die jüngsten Ereignisse. Von insgesamt 16 Pinguinen überlebten nur drei der Tiere eine bakterielle Infektion. Die Ursachen sind bisher ungeklärt. "Die Außenanlage war voll mit Pinguinen, das war immer ein Highlight", erzählt die 27-Jährige und schaut betrübt auf das verlassene Schwimmbecken. Pinguine sind Susannes Lieblingstiere. "Einmal im Leben suchen sie sich einen Partner, mit dem sie ihr Leben lang zusammen bleiben. Das finde ich faszinierend", sagt die Dresdnerin. Pro Monat zahlt sie 30 Euro für die artgerechte Haltung und Pflege ihrer gefiederten Lieblinge.

Zu den teuersten Patentieren gehören die Elefanten im Zoo. Elisabeth Linak ist am Sonnabend extra mit ihrer kleinen Familie aus Leipzig angereist, um die afrikanische Elefantenkuh Drumbo zu bestaunen. Die Leipzigerin kam als stellvertretende Patin für die Firma "massivum". Das Firmenlogo der Holzfirma ziert ein Elefant. Da liegt die Entscheidung für das afrikanische Rüsseltier nahe. Was erst eine spaßige Idee war, wurde kurze Zeit später Realität. Jedes Jahr zu Weihnachten schickt die Firma nun eine Präsentkiste mit Nüssen, Heu und Äpfeln nach Dresden. Für die Patenschaft zahlt die Firma monatlich 100 Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.07.2014

Juliane Weigt

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