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Dresdner Zoo freut sich über ein kleines Kugelgürteltier

Dresdner Zoo freut sich über ein kleines Kugelgürteltier

Die Schreiberin kann nichts dafür: "Ösi-Schnalle" haben die Pfleger im Zoo liebevoll das 2010 im Wiener Tiergarten Schönbrunn geborene Kugelgürteltier-Weibchen getauft, das seit September in Dresden lebt.

Bereits am 24. Februar brachte die junge Österreicherin nach etwa 120 Tagen ihren fast tennisballgroßen Nachwuchs zur Welt. Gestern wurde das Geschöpf erstmals gewogen: Stolze 272 Gramm bringt der Neuling auf die Waage. Zwar wohnen die Mutter und ihr erstes Kind gemeinsam mit den Kaiserschnurrbarttamarinen im Schaugehege im Prof. Brandes-Haus. Das Kleine lässt sich aber bisher noch nicht beobachten, weil es noch keine Ausflüge aus der schützenden Wurfbox macht. Weil es vorkomme, dass Gürteltier-Männer ihren Nachwuchs buchstäblich zum Fressen gern haben, lebt Vater "Gurt" derzeit hinter den Kulissen, erklärt Kurator Matthias Hendel.

Außer dem Trio wohnt noch ein weiteres dieser gepanzerten Geschöpfe namens "Schnalle" im Prof. Brandes-Haus. Es stammt aus dem Zoo Poznan, ist zehn Jahre alt und bereits im Sommer vergangenen Jahres Mutter geworden. Den Nachwuchs haben die Dresdner bereits an ihre polnischen Kollegen vom Zoo Wroclaw abgegeben. 1,2 bis 1,4 Kilo wiegt ein erwachsenes Kugelgürteltier, kann handballgroß und bis zu 20 Jahre alt werden. Diese in Brasilien, Bolivien, Paraguay und Argentinien beheimateten Tiere bringen immer nur ein einzelnes Baby zur Welt und stillen es acht bis zehn Wochen.

Die dämmerungsaktiven Säugetiere erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 27 Zentimetern. Hinzu kommt der kräftige Schwanz von sechs bis acht Zentimetern. Ihr lederartiger Panzer bedeckt nicht nur den Körper, sondern auch die Oberseite des Kopfes und des Schwanzes - dies allerdings losgelöst von der Körperpanzerung. Wie ihr Name schon sagt, können sich die zwei bis drei Pfund schweren Kugelgürteltiere komplett zu einer Kugel zusammenrollen, wenn Gefahr im Verzug ist. Zu diesem Zwecke verbergen sie ihre Beine im Inneren und die harte Oberseite des Kopfes und des Schwanzes bilden den Verschluss.

Noch einen Neuzugang vermeldet der Zoo: "Sienna" heißt das Rote Riesenkänguru, das im Juli 2011 im Zoo Wroc-law geboren wurde und am 1. März den Weg nach Dresden antrat. Damit leben jetzt vier dieser Beuteltiere auf der Anlage: "Sienna", die beiden Weibchen "Casey" und "Pia" sowie "Quincy". Letzterer soll den alten Zuchtbock ersetzen, der im Mai 2011 das Zeitliche gesegnet hatte. Ein halbes Jahr werde "Quincy" brauchen, bis er geschlechtsreif

sei, vermu- Hendel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2012

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