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Dresdner Zoo freut sich über Neuzugang bei den Krallenäffchen

Dresdner Zoo freut sich über Neuzugang bei den Krallenäffchen

Kaiserschnurrbarttamarin-Weibchen Wilhelmine, wohnhaft im Prof. Brandes-Haus im Zoo, hat einen neuen Mann bekommen: Er ist 2006 in England geboren worden, noch nicht ganz so kräftig wie sein Vorgänger und bislang namenlos.

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Dieser noch namenlose Kaiserschnurrbarttamarin (l./hier mit einem im dem vergangenen Jahr geborenen Jungtier) soll künftig für Nachwuchs bei den Krallenaffen sorgen. Seine Partnerin ist Wilhelmine, die schon zwölffache Mutter ist.

Quelle: Dietrich Flechtner

Zelik, früherer Partner Wilhelmines, verstarb nach Informationen von Kurator Matthias Hendel Ende Januar. Ihm war eine Auseinandersetzung mit einem wesentlich größeren Weißkopfsaki (Trockennasenaffe) zum Verhängnis geworden.

Der Neue hat sich gut eingelebt auf der Anlage und ist auf dem besten Wege, von Wilhelmine, zwei weiteren Weibchen und einem noch ganz jungen Männchen als Chef akzeptiert zu werden. Zwölf Jungtieren hat Wilhelmine bereits das Leben geschenkt, neun von ihnen sind aufgewachsen.

Kaiserschnurrbarttamarine gehören zu den Krallenaffen. Ihren Namen verdanken die possierlichen Tiere laut Wikipedia der Ähnlichkeit mit dem deutschen Kaiser Wilhelm II. Ihr langer, weißer Schnurrbart erstreckt sich auf beiden Seiten bis über die Schultern hinaus. Beheimatet sind die Geschöpfe im dichten Unterholz der Regenwälder Brasiliens und Perus.

Im Prof. Brandes-Haus wohnen die Kaiserschnurrbarttamarine mit den Kugelgürteltieren zusammen. Als dämmerungsaktive Tiere lassen diese sich tagsüber nicht so häufig blicken. Hinzu kommt, dass Zuchtmann Gurt noch bis Anfang Juni hinter den Kulissen lebt, damit er seinen eigenen Nachwuchs nicht verspeist. Den beiden Weibchen Schnalle und Ösi-Schnalle (sie stammt aus Österreich) können Besucher mit ein wenig Glück dabei zusehen, wenn sie wie eine ferngesteuerte Riesenkellerassel ihre Runden drehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2012

Kat.

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