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Dresdner Winterzauber geht am Freitag in die zweite Runde - Skepsis bei den Grünen

Dresdner Winterzauber geht am Freitag in die zweite Runde - Skepsis bei den Grünen

Eislaufbahn, Gaudi-Treff, Eisstockschießen und eine riesige Winterrutsche – mit seinem Winterzauber feierte der Eventgastronom Arnold Bergmann im letzten Jahr Premiere auf dem Dresdner Altmarkt und verwandelte die Innenstadt nach dem traditionellen Striezelmarkt erneut in eine Winterwelt.

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Der zweite Dresdner Winterzauber wird am Freitag eröffnet.

Quelle: Nadine Steinmann

Am Freitag 17 Uhr wird der erste Bürgermeister Dirk Hilbert die Veranstaltung eröffnen.

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Die letzten Vorbereitungen für den Winterzauber laufen. Am Freitag ist Eröffnung.

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„Der erste Winterzauber war ein voller Erfolg und besonders die Wochenenden sehr gut besucht“, fasst Veranstalter Bergmann zusammen. Rund 300.000 Gäste seien 2014 auf den Altmarkt geströmt, um den Winterzauber zu besuchen. „In diesem Jahr hoffen wir auf doppelt so viele Gäste“, erläutert der Event-Gastronom. Außerdem habe man sich in dieser Saison speziell auch auf die russischen und tschechischen Gäste vorbereitet. „Vor allem am Wochenende konnten wir im vergangenen Jahr viele Besucher aus diesen beiden Ländern registrieren“, so der 57-Jährige. Speisekarten, in englischer, russischer und tschechischer Sprache sollen diesen Gästen den Aufenthalt auf dem Winterzauber erleichtern und verschönern.

Doch nicht alle sind wie Bergmann von dem Winterzauber begeistert. Torsten Schulze, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, sieht die Veranstaltung mit großer Skepsis: „Viele Anwohner beschweren sich mittlerweile über die dauerhafte Lärm- und Lichtbelästigung durch die ständigen mehrwöchigen Events auf dem Altmarkt. Weiterhin ist zu fragen, warum die Stadt nicht die vorhandenen Eisflächen wie im Ostragehege, die ja in der Zeit weiter betrieben werden, stärker bewirbt. Letztlich erleiden diese Angebote Umsatzverluste.“

Arnold Bergmann sieht dagegen vor allem die Vorwürfe der Lärmbelästigung unbegründet. „Wir haben im vergangenen Jahr sowohl mit den Anwohnern als auch mit den Dresdner Ämtern gut zusammengearbeitet“, erklärt der Veranstalter. Natürlich gebe es immer den einen oder anderen Anwohner, der sich beschwert, doch die meiste Zeit sei es friedlich verlaufen.

Insgesamt investiert Bergmann rund 1,5 Millionen bis zwei Millionen Euro in das Event. 40 Mitarbeiter, zum Teil aus Dresden und der Region, werden tagtäglich die Gäste des Winterzaubers mit Speisen und Getränken verwöhnen. Der Glühwein soll drei Euro kosten.

Speziell die Eisbahn wird auch in diesem Jahr Schauplatz verschiedener Veranstaltungen sein, darunter das Fantreffen der Dresdner Eislöwen, die Vorführung von Auszügen aus der Eisrevue des Dresdner Eislauf-Clubs und der Eisfasching sowie die große Party zum Valentinstag. Den musikalischen Auftakt bestreiten in diesem Jahr „Remmi & Demmi“, die am Freitag ab 17 Uhr zusammen mit Achim Menzel, August dem Starken und den Mostviertler Königsperchten den winterlichen Altmarkt eröffnen.

An überdachten Stehtischen mit wärmender Feuerstelle und dekorierten Winterbäumen können die Besucher dann bis zum 1. März, täglich von 10 bis 22 Uhr, Freitag und Sonnabend bis 1 Uhr, Glühwein trinken, Bratwurst essen und Süßigkeiten naschen. Der Eintritt zum Dresdener Winterzauber ist frei.

Nadine Steinmann

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