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Dresdner Weihnachtscircus setzt auf Rekorde

Dresdner Weihnachtscircus setzt auf Rekorde

Rund 150 Kilometer Kabel, 40 bewegliche Scheinwerfer und Lichterketten mit etwa 5000 Glühlampen - der Aufbau des Dresdner Weihnachts-Circus ist in vollem Gange.

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Waghalsig: Die Motorradtruppe Infernal Varanne fährt mit Motorrädern in einer Stahlkugel.

Quelle: PR

Bereits seit Montag sind fleißige Arbeiter dabei, die vier Zelte auf dem Volksfestgelände an der Pieschener Allee aufzubauen. "Wir haben in diesem Jahr Glück mit dem Wetter, vor zwei Jahren war es aufgrund der Schneemassen fast unmöglich, die Zelte hochzuziehen. Zudem war der Boden gefroren", erinnert sich Mario Müller-Milano.

Rekordverdächtige Artistik

Die Stamm-Arbeiter des Zirkus kennen sich aus und sind routiniert. Doch diesmal stehen sie vor einer besonde-ren Herausforderung: die Montage und Aufstellung einer Metallkugel mit einem Durchmesser von mehr als acht Metern. In dieser sollen zu den Vorstellungen sechs Motorrad-Artisten gleichzeitig kreisen. Das ist spektakulär. Rekordverdächtig ist laut Milano auch die Darbietung eines tschechischen Artisten, der mit 13 Bällen auf einmal jonglieren will.

Die 19. Ausgabe des Dresdner Weihnachts-Circus feiert am 17. Dezember mit einem komplett neuen Programm von Künstlern aus aller Herren Länder Premiere. Das Vorzelt beherbergt die beliebte Ausstellung historischer Traktoren. Das elf Meter hohe Mittelzelt wird als weihnachtlicher Markt gestaltet. Traditionell begleitet die 16-köpfige Zirkuskapelle, das Markenzeichen des Zirkus', die Artisten durch das Programm.

Multikulti-Gottesdienst

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember, beginnt 10 Uhr im Grand Chapiteau des Weihnachts-Circus ein außergewöhnlicher Ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto "Gott ist auch in der Manege". Hintergrund ist die multikulturelle Zusammensetzung des Teams. Zelebriert wird der Gottesdienst von vier Geistlichen verschiedener Konfessionen, darunter ein ukrainischer Priester. Ökumenische Gottesdienste haben im Dresdner Weihnachts-Circus bereits seit 1997 Tradition. Direktor Mario Müller-Milano beauftragte für die Entwicklung des neuen Konzepts den Zirkusexperten und Autor Ernst Günther, von allen nur liebevoll "Ergü" genannt. "Noch nie war der Zirkus so multinational und multireligiös wie heute", erzählt Günther. Der Gottesdienst beginnt mit dem Einzug von Geistlichen, Artisten, dem Zirkus-Direktor sowie -mitarbeitern. "Das Gebet für die Artisten" spricht Direktor Milano selbst. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Ukrainische Big Band.

Karten für den Dresdner Weihnachts-Circus gibt es täglich von 10 bis 20 Uhr an der Zirkuskasse auf dem Volksfestgelände an der Pieschener Allee und an allen Vorverkaufsstellen. Je nach Platzgruppe kostet eine Karte für Erwachsene 22,50 und für Kinder 19,50 Euro.

www.dresdner-weihnachts-circus.de.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.12.2014

Juliane Weigt

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