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Dresdner Weihnachts-Circus erstmals mit Illusionist und Sängerin

21. Auflage Dresdner Weihnachts-Circus erstmals mit Illusionist und Sängerin

Der Dresdner Weihnachts-Circus öffnet vom 14. Dezember bis 2. Januar wieder seine Tore. Zirkusdirektor Mario Müller-Milano lädt zum 21. Mal zu insgesamt 39 atemberaubenden Vorstellungen ein. „Wie jedes Jahr bieten wir unseren Gästen ein völlig neues und hoch qualitatives Programm.“

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Quelle: Anja Schneider

Dresden. Der Dresdner Weihnachts-Circus öffnet vom 14. Dezember bis 2. Januar wieder seine Tore. Zirkusdirektor Mario Müller-Milano lädt zum 21. Mal zu insgesamt 39 atemberaubenden Vorstellungen ein. „Wie jedes Jahr bieten wir unseren Gästen ein völlig neues und hoch qualitatives Programm. Unser eigener Anspruch ist sehr hoch, weil wir schon so viel gezeigt haben. Aber wir konnten Programmpunkte aufnehmen, hinter denen wir schon lange her waren.“

So ist dieses Jahr erstmals ein Magier im Programm. Der Niederländer Christian Farla präsentiert „Surrounded Magic“, in der das Publikum rundum Einblick in die Darbietung bekommt. Farla wurde bereits zweimal mit dem Merlin-Award ausgezeichnet, dem „Oscar der Zauberbranche“.

Ebenfalls mit einem Novum wartet die Live-Big-Band auf. Mit 16-köpfiger Besetzung ohnehin schon die größte Zirkus-Band der Welt wird sie dieses Mal gemeinsam mit einer Sängerin auftreten. Nach dem Casting und einer Vorauswahl gibt es noch bis zum 23. Oktober ein öffentliches Voting auf www.dwc.show/casting.

„Die Künstler werden nur für die 39 Vorstellungen engagiert, danach verteilen sie sich wieder über die ganze Welt“, sagt Müller-Milano. „Mit so einem Ensemble wäre eine Tournee gar nicht möglich.“ Über 30 Akteure aus neun Ländern werden das Publikum in elf Programmpunkten zum Staunen und Lachen bringen. Sie sammelten Preise auf Zirkus-Festivals von Monte Carlo bis Sibirien, von Spanien bis Korea.

Die Ungarin Elizabeth Axt wird am Washington-Trapez, der anspruchsvollsten Form dieses artistischen Requisits, einen Kopfstand mit Jonglage aufführen. Zwei Akrobatik-Truppen kommen aus der Mongolei: Die „Nomads“ stellten gerade einen Rekord mit einem sechsfachen Salto auf, „Puje“ vollführt Handvoltigen – sie schleudern parallel zwei Frauen mit der Hand in die Höhe und stapeln so vier Personen übereinander.

In einem Zirkus dürfen die Tiere natürlich nicht fehlen: Der Italiener Manuel Farina bringt Löwen – darunter sogar einen seltenen weißen – und Tiger in die Manege. Ingo Stiebner aus London hat sich auf die Dressur von Seelöwen spezialisiert. Ein echtes Allround-Talent ist der Pole Marek Jama: er kommt mit über 20 Pferden, aber auch Exoten wie Zebras, Lamas und sogar zwei Kängurus.

Abgerundet wird das Programm vom russischen Clownduo Slobi, den Pole-Akrobaten Olga und Marat Devlikamov, die bereits im Cirque du Soleil engagiert waren, sowie Sprechstallmeister Torsten Malmström, der die Clowns begleitet und das Publikum durch den Abend führt.

„Ein Zirkus muss ein Gesamterlebnis für die ganze Familie sein“, findet Müller-Milano. Es gehöre mehr dazu, als ein Manegen-Programm. Deshalb gibt es im Mittelzelt, dem „Erlebniszelt“, auch ein Kinderprogramm samt nostalgischem Karussell und einen Gastronomie-Bereich, in dem die Spitzen-Köche Kai Kochan und Mario Pattis spezielle Menüs und Büfetts zaubern.

Von Gerrit Menk

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