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Dresdner Weihnachts-Circus: Aufbau trotz Schnee und Eis unter Volldampf

Dresdner Weihnachts-Circus: Aufbau trotz Schnee und Eis unter Volldampf

Dresden. Trotz Eis und Schnee – der Aufbau des Dresdner Weihnachts-Circus auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee geht voran.

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Die Aufbauarbeiten für den Dresdner Weihnachts-Circus laufen auf Hochtouren.

Quelle: Uwe Hofmann

Das 13 Meter hohe Hauptzelt stand am Mittwochmorgen bereits. Arbeiter bauen darin die Bestuhlung ein, die während der Vorstellungen Platz für 3.000 Personen bietet. Bis zum Abend sollte auch das Mittelzelt fertig sein, sagte Zirkusdirektor Mario Müller-Milano.

Dort wird später die Gastronomie eingerichtet sein, erläutert der Direktor. Außerdem müssen die 30 Helfer noch zwei kleinere Zelte errichten. Eines dient ab der Premiere am 19. Dezember als VIP-Zelt mit Raucherbereich, eines wird als Kinderwelt mit Karussell und Hüpfburg ausgestattet. Außerdem können die Kleinen dort während der Programmpause auf Tieren reiten. Vorstellungen gibt es bis zum 6. Januar zumeist zwei Mal täglich.

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Totz Schnee und Eis: Der Weihnachts-Circus auf dem Volksfestgelände an der Pieschener Allee wird derzeit aufgebaut. Am Sonntag soll alles fertig sein, am Mittwoch steigt die Premiere.

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Zuvor müssen die Arbeiter aber noch mit dem gefrorenen Boden und dem Schnee kämpfen. „Wir sind im Verzug“, sagt Müller-Milano. Allerdings habe man alles im Griff. Allein der Platz musste in den letzten Tagen drei Mal von Schnee geräumt werden. Außerdem war es schwierig, die Masten für Hauptzelt und Mittelzelt in dem frostharten Boden zu verankern. Gehalten werden die Zelte von 280 beziehungsweise 128 Eisenankern, die alle ebenfalls mühsam in das gefrorene Erdreich getrieben werden mussten.

Am Sonntag sollen die Arbeiten nach derzeitigem Stand fertig sein. Die Artisten könnten demnach am Montag das erste Mal in der fertigen Manege proben. Von ihnen sind die meisten derzeit ohnehin noch unterwegs. Die winterlichen Verhältnisse bereiten ihnen bei ihrer teils weiten Anreise Probleme. „Ich habe gehört, dass der Flughafen in Moskau außer Betrieb ist“, sagte der Zirkusdirektor. Auch die Tiere sind noch nicht da, unter anderen sind Elefanten und Krokodile angekündigt. Immerhin: Das Futter ist schon da. Mit je 50 Ballen Stroh und Heu habe man sich bereits eingedeckt, sagte Müller-Milano.

Uwe Hofmann

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