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Dresdner Verein informiert auf Sommermarkt in der Neustadt über nachhaltige Ernährung

Dresdner Verein informiert auf Sommermarkt in der Neustadt über nachhaltige Ernährung

Rund um die Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt wurde am Sonnabend auf dem Umundo-Sommermarkt das Thema Nachhaltigkeit groß geschrieben. „Wir veranstalten bereits seit einigen Jahren das Umundu-Festival, wo es beispielsweise Vorträge darüber gibt, wie sich das eigene Konsumverhalten auf die Umwelt auswirkt.

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Für alle kleinen und großen Besucher hatte der Sommermarkt etwas zu bieten.

Quelle: Christian Juppe

Aus diesem Konzept ist der Sommermarkt entstanden“, sagt Projektkoordinatorin Anna-Lena Thomas vom Verein Sukuma arts.

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In entspannter Atmosphäre konnten die Besucher auf dem Umundu-Sommermarkt jede Menge Wissenswertes über das Thema nachhaltige Ernährung erfahren.

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Vor diesem Hintergrund habe man Händler angesprochen, die sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Dazu zählten unter anderem ein Biokekshersteller oder die Initiative „Biene sucht Blüte“, die auf einer Brache in der Neustadt Honig produziert. Zu Gast waren auch Vertreter der Dresdner Stadtgarten-Projekte. Sie erklärten den Besuchern, wie man die Stadt noch produktiver für biologischen Anbau nutzen kann.

„Allerdings wollten wir den Besuchern die Thematik des global nachhaltigen Konsums nicht aufzwingen. Daher haben wir eine angenehme Atmosphäre mit Bands und gemütlichen Sitzecken geschaffen“, betonte Thomas. Wenn man auf Sofas bei Kaffee und selbstgemachtem Kuchen zusammensitze und Musikern wie der Stadtmusikantin oder der Band Where the Bo Tree is lausche, könne man viel entspannter über die Herausforderungen des nachhaltigen Wirtschaftens reden“, denkt die Koordinatorin.

Für die kleinen Besucher war ebenfalls gesorgt. Sie konnten sich beim Papier schöpfen oder Kinderschminken vergnügen. Insgesamt kamen nach Angaben der Organisatoren etwa 300 Leute zu dem Markt, der nicht in erster Linie dazu gedacht war, etwas zu verkaufen, sondern die Leute zu informieren und zu sensibilisieren. „Wir haben gar nicht mit so einem Andrang gerechnet, weil ja gerade Ferienzeit ist. Aber natürlich freuen wir uns darüber“, so Anna-Lena Thomas.

Fotos:

Christian Juppe

Stephan Hönigschmid

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