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Dresdner Unirocks-Party steht auf dem Prüfstand

Beschwerden wegen Lärm Dresdner Unirocks-Party steht auf dem Prüfstand

Studenten und ihre Partys – auf der einen Seite gehören sie zum Leben einer jeden Hochschule, auf der anderen Seite stellen die wilden Sausen für Anwohner in benachbarten Wohngebieten ein Problem dar. Vor allem in den Sommermonaten der vergangenen Jahre gingen deshalb etliche Beschwerden bei der Stadt ein.

Archivbild

Quelle: Andor Schlegel

Dresden.  Studenten und ihre Partys – auf der einen Seite gehören sie zum Leben einer jeden Hochschule, auf der anderen Seite stellen die wilden Sausen für Anwohner in benachbarten Wohngebieten ein Problem dar. Vor allem in den Sommermonaten der vergangenen Jahre gingen deshalb etliche Beschwerden bei der Stadt ein. Aus diesem Grund ist die Austragung der Unirocks-Party (ehemals Campusparty) in diesem Jahr alles andere als sicher.

 Das Umweltamt der Stadt erteilte unter anderem auch deshalb Anfang des Jahres eine Auflage, dass montags bis donnerstags und sonntags ab 22 Uhr laute Musik verboten sind. Davon könnte nun auch die Unirocks-Party betroffen sein. „Wenn die Stadt keine Ausnahmegenehmigung erteilt, kann die Veranstaltung nicht stattfinden“, erklärt Organisator Frank Sperberg. Um die Planungen für eine eventuelle Austragung der Veranstaltung nicht zu gefährden, bedarf es einer schnellen Lösung.

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Deshalb lud Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen gestern zu einem Gespräch, um die verschiedenen Standpunkte anzuhören. Eingeladen waren Vertreter von Polizei, Ordnungsamt, TU-Dresden, Veranstalter und Anwohnern. „Wir haben in sehr konstruktiven Gesprächen die Faktenlage erörtert. Unser Wunsch ist es, für die Unirocks-Party bis 24 Uhr laute Musik spielen zu dürfen“, so Organisator Sperberg. Unter anderem klagten die Anwohner bei dem Gespräch, dass vor allem die vielen kleinen Studentenpartys aus dem Ruder laufen. Die TU-Dresden sicherte deshalb zu, diese Feiern zukünftig speziell unter die Lupe zu nehmen.

Ob die Stadt nun eine Ausnahmeregelung für die Unirocks-Party vergeben wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Das Kündigte Bürgermeisterin Jähnigen am ende des Gespräches an. „Ohne Frage steht die Stadt hier vor einer komplizierten Situation. Ziel sollte es sein, die Lärmemissionen zu vermindern und zumindest die großen Feiern wie beispielsweise die Unirocks-Party mit ihrer überregionalen Strahlkraft zu ermöglichen“, ergänzt SPD-Stadtrat Vincent Drews.

Von Sebastian Burkhardt

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