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Dresdner Sternekoch Stefan Hermann eröffnet am Montag das "william" im Schauspielhaus

Dresdner Sternekoch Stefan Hermann eröffnet am Montag das "william" im Schauspielhaus

Ein Mann mit vielen Ideen: So lässt sich Sternekoch Stefan Hermann kurz und knackig beschreiben. Vor sechs Jahren eröffnete er in Dresden sein erstes Restaurant "bean&beluga", am Montag ist er für die Gastronomie beider großer Staatstheater zuständig.

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Noch ist das "william" eine Baustelle. Am Montag will Stefan Hermann seine Gäste begrüßen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Grund: Nach der Semperoper eröffnet der 42-Jährige am Montag nun auch im Schauspielhaus ein Restaurant, welches fortan den Namen "william" tragen wird.

Schon seit April suchte das Schauspielhaus nach einem neuen Betreiber für das ehemalige Restaurant "Felix", weil dessen Geschäftsführer Oliver Schlupp der Stadt für unbestimmte Zeit den Rücken gekehrt hat. "Ich wurde vom Haus angesprochen, ob ich Interesse hätte", erklärt Stefan Hermann. "Man war wohl der Meinung, wenn ich das große Restaurant in der Semperoper gut betreuen kann, schaffe ich problemlos auch das kleinere im Schauspielhaus", fügt der Sternekoch hinzu. Pünktlich zum dem Ende der Spielzeit im Schauspielhaus begann Hermann das "Felix" nach seinen Wünschen und Ideen umbauen lassen.

"Ich habe hier viel machen lassen, unter anderem wurde der komplette Saal gestrichen", berichtet der 42-Jährige. Zusätzlich ließ der Sternekoch zwei Wände neu hochziehen, um das Restaurant in zwei Bereiche aufzuteilen. "In dem größeren Raum wird künftig das Restaurant sein, im kleineren Raum möchte ich eine Cocktailbar einrichten", erzählt Hermann. Insgesamt schafft der 42-Jährige 20 neue Arbeitsplätze, die neben dem Restaurantbetrieb auch die hauseigene Kantine und die Pausenbetreuung im Schauspielhaus übernehmen.

Für sein neuestes Projekt musste der Sternekoch viel Geld in die Hand nehmen. "Wir haben beispielsweise viel in die Akustik investiert. Weil der Raum so hoch ist, haben wir hier einen extremen Schall", berichtet Hermann. Insgesamt habe er einen sechsstelligen Betrag in das "william" gesteckt, genauere Angaben wollte er allerdings nicht machen.

Auch Eislauf auf Konzertplatz

Ebenso viel Geld will der Schwabe übrigens in eine Eislaufbahn investieren. Diese soll ab dem 29. November bis zum 6. Januar den Konzertplatz Weißer Hirsch schmücken. "Das war schon immer ein Traum von mir. Als ich den Platz zum ersten Mal sah, schwirrten mir so viele Ideen und Bilder durch den Kopf. Die Eisbahn war eines dieser Bilder", berichtet Stefan Hermann. Eigentlich wollte er sich das winterliche Vergnügen zu seinem 40. Geburtstag vor zwei Jahren selbst schenken, allerdings fehlten damals die finanziellen Mittel.

Zusätzlich zur Eisbahn können sich die Dresdner auf einen kleinen Weihnachtsmarkt und zahlreiche sportliche Aktivitäten während der Weihnachtszeit freuen. Zusätzlich wird auch in diesem Jahr das Adventskino angeboten. "Jeden Sonntag zeigen wir einen echten Klassiker, beispielsweise ,Drei Haselnüsse für Aschenbrödel'", berichtet Hermann. Der Eintritt soll frei sein. "Ich denke, dieses Projekt ist ein weiteres Highlight für die Stadt", sagt der Sternekoch.

Eine weitere Neuerung hat Stefan Hermann übrigens für sein Stammhaus "bean&beluga" vorgesehen: "Aus dem Bistro im Erdgeschoss soll eine Weinbar werden. Hier kann man sich mit Freunden gemütlich treffen und auch an Verkostungen teilnehmen." Das Gourmet-Restaurant in der ersten Etage bleibt natürlich weiter bestehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.08.2013

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