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Dresdner Stadtfest 2013 steht in den Startlöchern – 13 Areale, sieben Bühnen, drei Tage Spaß

Dresdner Stadtfest 2013 steht in den Startlöchern – 13 Areale, sieben Bühnen, drei Tage Spaß

„Canaletto hatte das Festgelände ja bereits damals im Blick, er hat damit quasi schon festgelegt, wo wir am Wochenende feiern“, schmunzelt Frank Schröder. Nun, gefeiert wird tatsächlich, und zwar die nunmehr 15. Auflage des Dresdner Stadtfestes.

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Die beiden Engel der Sixtinischen Madonna bei der Lasershow beim Dresdner Stadtfest 2012.

Quelle: Georg Wehse

Inwieweit Canaletto dabei seine Finger im Spiel hatte, bleibt dahin gestellt. Fest steht aber, dass Schröder, Bernd Aust und Klaus-Dieter Lindeck von der Dresdner Stadtfest GmbH dem malenden Venezianer in diesem Jahr eine besondere Rolle zuteil werden lassen. „Canaletto trifft Wagner“ lautet das Motto 2013 und auch dieses Mal werden rund 550.000 Besucher erwartet.

Das war das Stadtfest 2012:

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Der barocke Dresdner Zwinger wurde am Sonnabend von einerdreidimensionalen Projektion des Licht- und Videokünstlers Markos Aristides Kern angestrallt. Das Spektakel lockte Tausende Menschen an.

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Spielerisch sollen sich die beiden Persönlichkeiten in das Programm einflechten: durch eine Stadtführung etwa, in der Canaletto höchstpersönlich die Wirkungsstätten Wagners aufsucht, durch Familien, die den Nachnamen Wagner tragen und die Babyparade am Sonntag anführen sowie für ein riesiges Foto vor dem „Canaletto-Blick“ posieren sollen, sowie nicht zuletzt in musikalischer Hinsicht. Die Dresdner Philharmonie wird das Stadtfest am Freitag auf dem Theaterplatz eröffnen, unter anderem mit Wagners „Tannhäuser“.

13 Areale und sieben Bühnen werden die Veranstalter bespielen. 650.000 Euro haben sie dafür zur Verfügung, immer mit der Devise, alle zufrieden stellen zu wollen. „Das ist natürlich etwas anderes, als bei einem einzelnen Konzert, wo man eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchte. Beim Stadtfest wollen wir für alle etwas bieten“, erklärt Bernd Aust. Mission gelungen, möchte man ihm zurufen.

Unser Eurovision-Songcontest-Export Max Mutzke, die Puhdys, das Polizeiorchester oder der bei „The Voice of Germany“ bekannt gewordene Dresdner Michael Heinemann sind nur einige Künstler, die das Spektrum verdeutlichen. Hinzu kommen unter anderem ein Ritterlager am Königsufer, ein Party-Areal für das Jungvolk in der Centrum Galerie oder Mitmachaktionen am Königsufer. Außerdem werden etwa 300 Händler die Festmeilen bevölkern, 60 Prozent unter ihnen sind Gastronomen, die restlichen 40 setzen sich aus Kunsthandwerkern und vorführenden Händlern zusammen.

Höhepunkt eines jeden Stadtfestes, und da macht auch die diesjährige Auflage keine Ausnahme, ist das abschließende Höhenfeuerwerk am Sonntag ab 22 Uhr am Königsufer. Darum kümmert sich, das ist den Stadtfestmachern eine Herzensangelegenheit, erneut Mathias Kürbs aus Dohma. Erst Anfang Juni gab es eine Explosion in seinem Lager, viele Auftraggeber hätten sich daraufhin zurück gezogen. „Genau deshalb halten wir an ihm fest“, betont Schröder.

Christin Grödel

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