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Dresdner Jungdesigner suchen Nachwuchsmodels für große Modenschau am 19. Juni

Dresdner Jungdesigner suchen Nachwuchsmodels für große Modenschau am 19. Juni

Nicht älter als 30 Jahre, mindestens 1,70 Meter groß, Kleidergröße 34-38 und sicheres Gehen auf hohen Absatzschuhen – das waren die Voraussetzungen für alle weiblichen Nachwuchsmodels, die am Donnerstag unangemeldet beim Casting der Fakultät Design der Fachhochschule Dresden (FHD) teilnehmen konnten.

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Beim Modelcasting an der FHD am Donnerstag nahm Designerin Anett Krause zunächst bei allen Mädchen die Maße.

„Am 19. Juni wird die Ostsächsische Sparkasse Dresden im Ostragehege eine große Modenschau veranstalten, für die wir ungefähr 45 weibliche und männliche Models benötigen“, begrüßte Katrin Havekost, Dozentin für Nähtechnologie an der FHD, die jungen Damen. „Ihr werdet professionell geschminkt und alle zwei Outfits präsentieren. Der Laufsteg wird zwar zwei Meter breit sein, links und rechts befindet sich jedoch Wasser. Aber keine Angst, ihr werdet nicht ertrinken, wenn ihr hineinfallt“, lacht die Schneidermeisterin.

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Die FH Dresden veranstaltete am Donnerstag ein Modelcasting für eine große Modenschau am 19. Juni.

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Als die Nachwuchsmodels auf hohen Absätzen und unter den Augen der kritischen Jury, darunter Modedesignerin Anett Krause und Frieder Weißbach, Professor für Modellentwicklung, den provisorischen Laufsteg entlang liefen, war die Sorge um einen ungewollten Tauchgang am Veranstaltungsabend vergessen. Viele von ihnen haben bereits Model-Erfahrung gesammelt, so auch Angelique Schlotte. „Ich habe eine Modelausbildung bei Modeteam Dresden gemacht und stehe neben meinem Hauptberuf häufig vor der Kamera“, erzählt die 25-jährige Friseurmeisterin aus Freiberg, die gekonnt mit der Kamera spielte.

Die Models werden am 19. Juni jeweils zwei Outfits aus den Kollektionen der Designstudenten der FHD tragen, darunter auch Stücke von Sechst-Semestlerin Ariane Königshof. Als ehemalige Architekturstudentin hat die 24-Jährige unter anderem ein Kleid aus Textilbeton entworfen. „Die Architektur hat auf meine Kollektionen in jedem Semester großen Einfluss“, erklärt die Jungdesignerin. „Ein langer Mantel soll die Reise meines Urgroßvaters widerspiegeln, der Kriegsgefangener in Sibirien war. Auf dem Rücken ist ein großer Rucksack eingenäht, der seine schwere körperliche und seelische Last symbolisieren soll.“

Die Designstudenten der FH Dresden suchen auch für weitere Modenschauen und ihre Prüfungen immer mal wieder männliche und weibliche Models. Männer sollten mindestens 1,85 Meter hoch gewachsen sein und eine Konfektionsgröße zwischen 48 und 50 haben. Von ihnen wagte sich am Donnerstag jedoch niemand zum Casting.

wt

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