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Dresdner Jahrmarktspferd soll nach einem Jahr Warten in Hessen zurück in die Heimat

Dresdner Jahrmarktspferd soll nach einem Jahr Warten in Hessen zurück in die Heimat

Eins vorneweg: Die Geschichte klingt zunächst trauriger als sie ist. Seit fast einem Jahr steht ein Pferd auf einem hessischen Bauhof und wartet auf seine Rückkehr nach Dresden.

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Das Kunststoff-Pferd steht seit einem Jahr in Hessen.

Quelle: Vollformat/ Volker Dziemballa

Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das auf den Hinterbeinen stehende Ross allerdings als Kunststoff-Figur, die mit der Aufschrift „der Stadt Dresden gewidmet" unfreiwillig für die sächsische Landeshauptstadt wirbt.

Wie der Wiesbadener Kurier am Montag berichtete, sorgt der braune Plastikvierbeiner in der Stadt Hochheim am Main für Kopfzerbrechen. Denn die Figur muss weg, die Rückführung nach Dresden bereitet allerdings Probleme.

Johanna Kaldas von der Hochheimer Verwaltung berichtete gegenüber DNN-Online, das Pferd gehöre dem Dresdner Schausteller Günther Mocken. Der sei jahrelang mit seiner Familie und seinem „Sachsengrill" auf dem Hochheimer Markt gewesen. Der große Jahrmarkt findet jedes Jahr im November statt und sei nach Angaben von Kaldas ein großes Ereignis in der Region. Auch die Familie Mocken aus Dresden habe jahrelang die Besucher mit ihren Wurstspezialitäten verköstigt. Vergangenes Jahr habe Mocken das Pferd mitgebracht, um ein wenig Werbung zu machen, so Kaldas weiter.

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"Super toll, wir kommen jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt nach Dresden." Familie Wittig aus Quedlinburg zählt zu den Stammgästen.

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Die Rückführung des Pferds nach Dresden schlug allerdings fehl. „Das Fahrzeug ist kaputt gegangen", erklärte der Imbiss-Inhaber Günther Mocken DNN-Online. Und weil er krank geworden sei, konnte er den Vierbeiner danach nicht mehr abholen. Einmal wollte Mocken die Kunstfigur holen lassen, erzählt auch Johanna Kaldas, das Pferd sei allerdings mit seinen zwei Meter fünfzig und dem Anhänger, auf dem es montiert ist, zu groß für den LKW gewesen. Deswegen steht der Gaul seit fast einem Jahr auf dem Grundstück des städtischen Bauhofs. Jetzt müsse es aber langsam weg, meinte Kaldas. Der Bauhof möchte das Grundstück, dessen Pächter verstorben sei, selbst nutzen, und man wolle auf dem Areal neue „Schüttplätze" aufstellen.

Lange warten auf seine Rückreise muss das Dresdner Jahrmarktspferd nicht mehr. In diesem Jahr wird Günther Mocken von seiner Tochter Patricia mit eher süßem Imbisssortiment auf dem Markt vertreten. Das Pferd dient also noch einmal den Werbezwecken. „Und danach geht's zurück nach Dresden", versicherte der Schausteller.

lbo

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