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Dresdner Gesangstalente erzählen von ihren Erlebnissen beim Karaoke-Casting

Dresdner Gesangstalente erzählen von ihren Erlebnissen beim Karaoke-Casting

Wenn Ekkehard Adams über "SingStar" spricht, verzieht er sein Gesicht. "SingStar" habe doch nichts mit guter Karaoke zu tun und vor allem nichts mit gutem Gesang.

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Ekkehard Adams freut sich auf das nächste Karaoke-Casting im Dresdner Musikpark.

Quelle: Leonie Born

„Da geht es nur darum, ob du den Ton so lange wie die Vorlage halten kannst und nicht darum, ob du ihn triffst“, findet der 39-Jährige. Ekkehard Adams ist also nicht durch die stetig zunehmende Beliebtheit von Spielkonsolen auf Karaoke aufmerksam geworden. Ekkehard Adams ist Musiker mit Leib und Seele. „Früher habe ich viel in Bands gesungen“, erzählt der gebürtige Darmstädter, „und Karaoke ist jetzt eine gute Alternative!“

Ekkehard Adams ist ein alter Hase. Denn er war schon im vergangenen Jahr bei dem Casting im Dresdner Musikpark dabei und hat versucht, den WM-Titel zu ergattern. Bis nach Kassel habe er es geschafft, erzählt er stolz. Dort findet jedes Jahr die Endrunde der besten deutschen Amateursänger (aufgeteilt in Herren- und Damenwertung) statt. Eine Promi-Jury entscheidet darüber, wer sich für die Endrunde der Karaoke Worldchampionships qualifiziert. Am Ende können sich die Sieger über einen Plattenvertrag freuen.

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Beim Singen könne man das Leben "wahrnehmen", so Adams.

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Enttäuscht darüber, dass es im vergangenen Jahr nicht geklappt hat? Adams schüttelt den Kopf. „Letztes Jahr waren einfach ein paar dabei, die besser waren“. Aufgeregt, weil es gleich losgeht? Adams schüttelt den Kopf. „Aber wenn es richtig losgeht, bestimmt“, weiß der Hobby-Sänger. „Und eine gewisse Aufregung ist gut dafür, dass man sich reinhängt“.

Pia Hoge erzählt gerne eine Anekdote, um zu erklären, warum sie nicht an dem Karaoke-Wettbewerb teilnimmt: „Meine Mutter hat immer gesagt: ´Pia, du kannst viel, aber eines kannst du bestimmt nicht und das ist Singen!´“. Die 22-Jährige unterstützt lieber lautstark ihre Freundin Annika Gawlik, die mit „This love“ von Maroon 5 versucht, dem WM-Titel ein wenig näher zu kommen. An dem Vorausscheid teilzunehmen, sei eine spontane Entscheidung gewesen, erzählt die Jura-Studentin. Im Grunde habe sie schon immer gesungen und gerne Musik gemacht.

Und vor allem mache es doch Spaß auf der Bühne zu stehen, meint Gawlik. „Man sieht das Publikum dann noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel“. Die 22-Jährige, die auch im Chor singt, kann mit dem Song von Maroon 5 überzeugen und sich nun über eine Einladung zum Recall am 7. Juli freuen. Auch Ekkehard Adams schafft es locker in die nächste Runde. „Born to Be Wild“ von Steppenwolf ist sein bester Song. Und er wird ihn sicherlich nicht zum letzten Mal gesungen haben. „Der Moment, in dem die Musik losgeht und man singt, ist doch der Moment, in dem man das Leben wahrnimmt“, findet der Darmstädter.

Leonie Born

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