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Dresdner Aprilscherze: DVB machen auf Retro, BRN ist schon ausverkauft

Dresdner Aprilscherze: DVB machen auf Retro, BRN ist schon ausverkauft

Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Dresdner ihre Mitmenschen in den April geschickt. Mal mehr und mal weniger erfolgreich kursierten am Morgen des 1. April verschiedene Scherze in den Medien und sozialen Netzwerken.

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April, April!

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Einen kleinen Teil davon haben wir zusammengesucht.

Der Stadtteil-Blog Neustadt-Geflüster begann den Morgen mit der Nachricht, dass die Sanierung der Königsbrücker Straße begonnen habe. Dank einer „Gesetzeslücke“ habe die Stadt plötzlich losbauen können. Zahlreiche teils wütende Leserkommentare zeigen, dass die Geschichte zumindest bei einigen Lesern tatsächlich als echt ankam. Dabei wartet die „Köni“ bereits seit mehr als 20 Jahren auf die überfällige Sanierung.

In eine ähnliche Richtung ging der Aprilscherz der sächsischen SPD. In Anlehnung an die kürzlich im Bundestag beschlossene „Ausländer-Maut“ forderten die Sozialdemokraten eine Maut für Nicht-Sachsen auf den Straßen und Wegen des Freistaats. Fast die gleiche Idee hatte der sächsische FDP-Nachwuchs. Der forderte eine Maut für Rollstuhlfahrer oder Fahrräder. Letzte sollten auch endlich einmal Parkgebühren zahlen.

Die Dresdner Eislöwen schockten einige Fans mit folgender Nachricht: Ausgerechnet der Trainer des Erzrivalen Lausitzer Füchse werde ab sofort das Trainerteam verstärken, teilte der Zweitligist mit – und bekam anschließend viel Lob von den Fans für die Scherz-Idee.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe probierten es am Vormittag mit einem Blick in die Vergangenheit. Ein Forschungsprojekt habe gezeigt, dass die Fahrgäste das Tür-Signal der alten Tatra-Wagen zurückhaben wollten. Das werde jetzt bei den modernen Straßenbahnen nachgerüstet, versprach ein auf Facebook eingestelltes Video.

Interessant auch der Aprilscherz der BRN-Schwafelrunde. Die teilte mit, dass für das Stadtteilfest im Sommer ab diesem Jahr Eintrittskarten nötig sind – und die seien bereits ausverkauft.

Auch der Verein „Dresden – place to be“ versuchte, die Twitter-Follower in den April zu schicken – und zwar mit Hilfe eines Dresdner Wahrzeichens. Mit einem kleinen Seitenhieb auf die Pegida und Co. postete der Verein, dass Dresden sich von „orientalischen Ornamenten“ im Stadtbild verabschieden wolle und präsentierte die Yenidze ohne Kuppel.

Übrigens: Auch in der gedruckten Ausgabe der DNN vom 1. April findet sich ein kleiner Scherz: Das Dresdner Nachtskaten wird natürlich nicht auf dem Dresdner Flughafengelände drehen. Start- und Landebahn bleiben auch weiterhin den Flugzeugen vorbehalten.

sl

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