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Dresdens Storch Nimmersatt nun mit Nachwuchs

Dresdens Storch Nimmersatt nun mit Nachwuchs

Bei den südlich der Sahara und auf Madagaskar verbreiteten Nimmersatt-Störchen im Zoo hat sich Nachwuchs eingestellt: Ende Juni ist ein kleiner Nimmersatt geschlüpft.

Er lässt sich jetzt gut in der Ibis-Voliere beobachten. Damit leben jetzt fünf dieser Storchenvögel auf der Anlage - zwei Pärchen und der Nachwuchs. Sie teilen sich die Voliere mit 40 Heiligen Ibissen und ihren 15 Kindern sowie 30 Kuhreihern plus sieben Jungtieren.

Die den Ibissen ähnelnden Nimmersatte verfügen über einen gelben Schnabel, der aus dem nackten, roten Gesicht hervorsticht, und lange, rot-orangefarbene Beine. Ihr Gefieder ist weiß bis auf die schwarzen Ränder der Flügel. Die Vögel werden bis zu einem Meter groß. Und warum heißt der Nimmersatt Nimmersatt? Klar, weil er nimmer satt wird. In freier Natur lauern diese Storchenvögel mit ihren etwa 80 Zentimeter langen Schnäbeln in flachen und sumpfigen Gewässern Fischen auf und bekommen dabei ihren langen Hals nie wirklich voll. Im Zoo werden sie mit toten Fischen und Küken gefüttert und manchmal fangen sie sich auch selbst einen Spatz, der nicht schnell genug davongeflogen ist.

Im Vergleich zu ihren Eltern sehen die fünf Ende Juni, Anfang Juli geschlüpften Kuba-Flamingos wie weiße Wattebäusche aus, und auch ihre Schnäbel sind noch nicht gekrümmt. Gleichwohl halten sie sich schon tapfer auf ihren Beinchen. Nicht mehr von ihren Eltern zu unterscheiden sein werden die Flamingos erst in zwei Jahren. Gefüttert werden die Küken ausschließlich von den eigenen Eltern - mit einer energiereichen Absonderung aus der Speiseröhre. Die Flamingos waren im Mai in einer Art Kettenreaktion zur Brut geschritten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.08.2012

Kat.

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